Dataforce https://www.dataforce.de/ Fri, 10 Apr 2026 10:04:56 +0000 de hourly 1 März 2026: Elektroförderung schlägt spürbar an https://www.dataforce.de/news/elektrofoerderung-maerz2026/ https://www.dataforce.de/news/elektrofoerderung-maerz2026/#respond Fri, 10 Apr 2026 10:04:56 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75850 Der Beitrag März 2026: Elektroförderung schlägt spürbar an erschien zuerst auf Dataforce.

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Pkw-Neuzulassungen März 2026
  • Private Nachfrage steigt, zusätzlich decken sich Vermieter reichlich ein
  • Förderung beflügelt Privatmarkt und viele Verbrenner für Vermieter
  • Auch Transportermarkt greift zu Elektro, aber nicht wegen der Förderung

 

Private Nachfrage steigt, zusätzlich decken sich Vermieter reichlich ein

Nachdem der deutsche Pkw-Markt im vergangenen Monat um leichte 4 Prozent gewachsen ist, katapultierte der März die Wachstumsraten wieder deutlich nach oben. Durch die neue Förderung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden, die erste Effekte zeigte, wuchs der Gesamtmarkt um ganze 16,0 Prozent und kam insgesamt auf 294.147 Neuzulassungen. Insgesamt trügt das Bild dennoch ein wenig, denn ein Blick auf den SAAR verrät, dass der Markt gerade einmal bei 2,87 Mio. Pkw am Jahresende rangieren würde, wenn jeder Monat so stark laufen würde wie der März. Der März im Vorjahr lief also eher schlecht, wodurch der aktuelle Monat wachstumstechnisch stärker erscheint. Zusätzlich standen dieses Jahr 1,4 zusätzliche Arbeitstage zur Verfügung.

 

Der Anstieg von über 40.000 Pkw kam von allem aus zwei Kanälen: der Privatmarkt stieg um ganze 22,2 Prozent, der Kanal der Autovermieter sogar um 38,1 Prozent. Dennoch waren alle Kanäle im Plus im März. Auch der Flottenmarkt wuchs mal wieder und legte um 8,6 Prozent zu. Autohandel und Fahrzeugbau legten um 2,6 und respektive 14,6 Prozent zu, lagen volumentechnisch aber am unteren Ende was die Zuwächse angeht.

 

Förderung beflügelt Privatmarkt und viele Verbrenner für Vermieter

Wie bereits erwähnt, konnte man im März die ersten Zulassungen der neuen Förderung der Bundesregierung wiederfinden. Insgesamt war es sogar der drittstärkste Monat jemals für E-Autos in Deutschland. Im Privatmarkt verdoppelte sich die Zahl der E-Autos im Vergleich zum Vorjahr. Damals wurden noch knapp 14.000 E-Pkw zugelassen, im März diesen Jahres lag die Zahl bei 31.500 (+123%). Interessanterweise kamen Plug-Ins im Privatmarkt nicht in Fahrt, obwohl diese auch gefördert werden. Sie verloren sogar an Volumen gegenüber letztem Jahr (-4%).

 

Doch auch Verbrenner konnten wieder in die Spur finden, da sich die Nachfrage innerhalb der Kanäle weiter zu verlagern scheint. Während sich Flotten und Privatleute zunehmend auf BEVs zu fokussieren scheinen, nutzen Autovermieter die Chance, um sich mit Verbrennern einzudecken. Für Vermieter sind diese schlichtweg leichter zu vermarkten und fahrbereit zu halten. Benziner und Diesel wuchsen gemeinsam um fast 6.000 Einheiten in dem Kanal und machten damit wieder 80 Prozent aller Vermieter-Zulassungen aus.

 

Auch Transportermarkt greift zu Elektro, aber nicht wegen der Förderung

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Im Markt für Transporter und Pkw-Utilities ging es ebenfalls nach oben. Das Wachstum belief sich dabei auf 4 Prozent und kam ebenfalls durch deutlich gesteigerte Elektrozulassungen. Diese stiegen um fast 50 Prozent. Im Gegensatz zum Pkw-Markt waren vor allem aber die Autovermieter und der Fahrzeughandel für das Wachstum im Markt verantwortlich (+21% und +7%, größte Volumengewinne). Der Privatmarkt blieb vergleichsweise zurückhaltend (+3%). Das Wachstum kommt also erneut eher aus Kanälen, die weniger die reale Marktnachfrage abbilden und ein Hinweis für vermehrte Zulassungen über taktische Kanäle sind. Flotten und Fahrzeugbau zeigten kaum Veränderungen zum Vorjahr (beide +1%).

„Im Pkw-Privatmarkt ging es deutlich bergauf – vor allem durch die neue E-Auto Förderung. Dennoch lief der März eher schwach, wenn man etwas hinter die Kulissen blickt. Privatleute und Flotten fragen deutlich mehr E-Autos nach, währenddessen die Verbrenner gerne von den Vermietern abgenommen werden.“

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User Chooser 2026: Dienstwagenfahrende als zentrale Entscheider im Flottenmarkt https://www.dataforce.de/news/user-chooser-2026-als-zentrale-entscheider-im-flottenmarkt/ https://www.dataforce.de/news/user-chooser-2026-als-zentrale-entscheider-im-flottenmarkt/#respond Wed, 01 Apr 2026 09:19:48 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75693 Der Beitrag User Chooser 2026: Dienstwagenfahrende als zentrale Entscheider im Flottenmarkt erschien zuerst auf Dataforce.

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Auswahlkriterien Dienstwagen
  • Gut die Hälfte der Dienstwagen werden von ihren Fahrern gewählt. Damit bestimmen Dienstwagenfahrende über ein Volumen von etwa 447.500 Pkw-Neuzulassungen in 2025.
  • 85 Prozent der User Chooser steht die Wahl ihrer Antriebsart komplett frei. Bei der Auswahl der Antriebsart steht für Verbrenner oft Preis-Leistung im Vordergrund, während bei (hybrid-) elektrischen Antrieben Förderung eine große Rolle spielt.
  • Etwa zwei Drittel der User Chooser bleiben beim Fahrzeugwechsel bei der gleichen Fahrzeugmarke.

 

User Chooser prägen den Dienstwagenmarkt

Mehr als die Hälfte der Dienstwagen wird von den Fahrenden selbst ausgewählt: 51 Prozent der Neuzulassungen – das entspricht für das Gesamtjahr 2025 rund 447.500 Fahrzeugen – entfallen auf „User Chooser“. Besonders verbreitet ist es in der IT- und Kommunikationsbranche, in der 78 Prozent der Dienstwagen eigenständig gewählt werden. Am anderen Ende der Skala liegt das Gesundheits- und Sozialwesen mit lediglich 15 Prozent.

Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend zu verstehen, nach welchen Kriterien Dienstwagenfahrende ihre Auswahl treffen – und in welchem Rahmen diese Entscheidungen durch unternehmensinterne Car Policies eingeschränkt und vorgegeben werden. Bei der Wahl spielen vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, die Marke sowie Fahrkomfort und Ausstattung eine zentrale Rolle. Fahrerinnen und Fahrer von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) setzen zusätzlich einen klaren Schwerpunkt auf die Reichweite, die zu den wichtigsten Entscheidungsfaktoren zählt.

Einschränkungen Dienstwagenwahl

Freie Antriebswahl: Kosten und Nutzen im Fokus

Bei der Auswahl der Fahrzeuge verfügen User Chooser meist über große Freiheiten innerhalb ihrer finanziellen Grenzen. Am häufigsten eingeschränkt ist die Markenwahl. Am meisten profitieren davon deutsche Anbieter. Bei User Choosern mit eingeschränkter Markenwahl ist der VW-Konzern bei fast 90 Prozent der User Chooser gestattet, während die deutschen Premiummarken Mercedes oder BMW bei etwa zwei Dritteln gewählt werden dürfen. Importeure aus Europa, Asien (vor allem Korea und Japan) und Übersee sind jeweils bei 30-40 Prozent der User Chooser gestattet; Chinesische Marken immerhin bei bereits 15 Prozent.

Bei der Wahl der Antriebsart genießen die User Chooser relativ große Freiheit, etwa 85 Prozent dürfen frei wählen. Entsprechend prägen individuelle Abwägungen die Entscheidung. Ausschlaggebend sind dabei vor allem wirtschaftliche und nutzungsbezogene Faktoren. Für viele User Chooser spielt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis eine zentrale Rolle, wird jedoch je nach Antrieb unterschiedlich interpretiert: Diesel-Fahrende entscheiden sich häufig aufgrund der geringen laufenden Kosten und der im Alltag als praktisch empfundenen Betankung. Bei batterieelektrischen Fahrzeugen sind steuerliche Vorteile und staatliche Förderungen besonders wichtig, während diese bei Plug-in-Hybriden sogar den zentralen Ausschlag für die Wahl der Antriebsart geben. 

Markentreue User Chooser

Zwischen Markentreue und Aufbruch zur E-Mobilität

Die Mehrheit der User Chooser bleibt ihrer Marke treu: Knapp zwei Drittel entscheiden sich erneut für denselben Hersteller. Gleichzeitig zeigt sich jedoch Bewegung innerhalb der Marken – mehr als die Hälfte wechselt beim nächsten Dienstwagen das Modell. Wer die Marke wechselt, tut dies meist aus zwei Gründen: dem Wunsch nach besserer Technik und Ausstattung oder dem Wechsel in ein höherwertiges Segment. Am häufigsten ausschlaggebend ist jedoch ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis. Innerhalb derselben Marke steht beim Modellwechsel vor allem der Wunsch nach einem größeren oder hochwertigeren Fahrzeug im Vordergrund.

Auch bei der Antriebsart zeigt sich eine hohe Kontinuität: Rund zwei Drittel planen, ihrer bisherigen Kraftstoffart treu zu bleiben. Besonders ausgeprägt ist diese Loyalität bei Fahrerinnen und Fahrern von batterieelektrischen Fahrzeugen – nahezu 90 Prozent möchten auch beim nächsten Dienstwagen wieder vollelektrisch fahren. Während aktuell 21 Prozent der User Chooser ein BEV fahren, planen insgesamt 32 Prozent für ihren nächsten Dienstwagen einen vollelektrischen Antrieb. Dieser Zuwachs geht vor allem zulasten klassischer Verbrenner: Fahren derzeit noch rund 60 Prozent Benzin- oder Dieselfahrzeuge, wollen künftig nur noch etwa 40 Prozent bei diesen Antriebsarten bleiben. Allerdings erwägen die Dienstwagenfahrenden viel seltener als in den Vorjahren auch einen Markenwechsel aufgrund des Wunsches, elektrisch zu fahren.

Über die Studie

Die Dataforce User Chooser Studie 2026 bietet Einblick in den Beschaffungsprozess und die Nutzung von Flottenfahrzeugen aus Sicht der User Chooser, also Dienstwagenfahrende, die ihre Fahrzeuge selbst auswählen können. Neben den Beweggründen für die Fahrzeugauswahl und ihre aktuelle Nutzung des Fahrzeugs, wird auch dargestellt, welchen Dienstwagen sie in Zukunft beschaffen wollen. Bezogen auf ihr Verhaltensweisen und Einstellung bietet die Studie außerdem eine Typisierung der Dienstwagenfahrenden, die 4 Stereotype für User Chooser identifiziert und charakterisiert. Für die Studie wurden die Ergebnisse von mehr als 700 User Choosern analysiert und aufbereitet.

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Was User Chooser wirklich wollen – steigende Ansprüche treffen auf E-Mobilität https://www.dataforce.de/news/was-user-chooser-wirklich-wollen/ https://www.dataforce.de/news/was-user-chooser-wirklich-wollen/#respond Mon, 30 Mar 2026 07:17:57 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75602 Der Beitrag Was User Chooser wirklich wollen – steigende Ansprüche treffen auf E-Mobilität erschien zuerst auf Dataforce.

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User Chooser 2026

Der Dienstwagen bleibt eines der wirksamsten Instrumente für Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung. Gerade im anhaltenden Fachkräftemangel wird ein attraktives Mobilitätsangebot zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die aktuelle User Chooser Studie von Dataforce zeigt, dass gute Mobilitätsangebote, insbesondere ein gut aufgestelltes Dienstwagenangebot, entscheidend für die Arbeitgeberattraktivität sind. Die Bedürfnisse der User Chooser sind dabei vielseitiger, individueller und anspruchsvoller geworden.

Ein Blick in die Daten verdeutlicht die hohe Relevanz des Dienstwagens auch im privaten Alltag der Fahrer. Bei 95 % der Fahrer*innen ist die private Nutzung erlaubt, im Schnitt entfallen 40 % der Fahrleistung auf private Zwecke. Um unterschiedliche Bedürfnisse der Fahrer besser zu verstehen, wurden in der User Chooser Studie verschiedenen Nutzertypen identifiziert. Bei Dienstwagenfahrer*innen, die einen deutlich erhöhten Anteil an privaten Fahrten aufweisen, dominieren kompakte SUVs sowie Plug-in-Hybride und reine E-Autos der Marken Tesla, Opel und VW. Betrachtet man hingegen die beruflichen Vielfahrern, stehen Modelle der mittleren Oberklasse von Marken Audi und Ford im Fokus. Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet das: Der Dienstwagen muss je nach Nutzerprofil entweder als emotionaler Benefit oder als funktionale Arbeitsmittel gedacht werden.

Unabhängig von der privaten Nutzung, bleibt der Dienstwagen für die Mehrheit der User Chooser für den Arbeitsalltag unverzichtbar: 74 % sind zwingend auf den Dienstwagen angewiesen. Gleichzeitig zeigt sich bei den Übrigen eine bemerkenswerte Flexibilität: fast die Hälfte (insgesamt 12 % der Dienstwagennutzenden) könnte sich vorstellen, künftig auf einen Dienstwagen zu verzichten – vorausgesetzt, es werden Alternativen wie Mobilitätsbudgets oder ein höheres Gehalt angeboten.

Bei den Ansprüchen deutet sich ebenfalls ein kleiner Wandel an: Zwar ist der Neuwagen für 86 % weiterhin Standard, doch die Bereitschaft für Alternativen wächst. Bereits 34 % können sich vorstellen, künftig einen Gebrauchtwagen zu leasen – bei jüngeren Fahrern und Fahrerinnen zwischen 18 und 29 Jahren ist dieser Wert nochmal deutlich erhöht. Vorteile wie eine bessere Ausstattung zählen mehr als ein fabrikneues Fahrzeug. Das Ranking der 5 beliebtesten Dienstwagen finden Sie in unserer Infografik.

Parallel dazu nimmt die Bedeutung von Elektromobilität weiter zu. Während aktuell noch die Hälfte der Chooser-Nutzer mit einem Fahrzeug mit reinem Verbrennungsmotor unterwegs ist, steigt der Wunsch nach einem BEV als nächstem Dienstwagen: Aktuell nutzen 21 % der Befragten einen BEV, beim geplanten zukünftigen Dienstwagen wünschen sich jedoch bereits 32 % einen BEV. Ein genauer Blick auf die Wechselströme zeigt, eine massive Überzeugungsquote: 79 % der aktuellen BEV-Fahrer*innen wollen auch bei Ihrem nächsten Dienstwagen wieder rein elektrisch unterwegs sein. Im Vergleich zu den anderen Kraftstoffarten haben BEVs damit die höchste Loyalitätsrate. Wichtig für die Autoindustrie: Elektro-Fahrer*innen legen zudem besonderen Wert auf moderne Infotainment- und Technologielösungen im Fahrzeug.

Für Fuhrparkentscheider ergibt sich daraus ein klarer Handlungsauftrag: Wer die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner User Chooser versteht und flexible, zukunftsfähige Angebote schafft, steigert nicht nur die Zufriedenheit, sondern positioniert sich auch im Wettbewerb um Talente entscheidend besser.

Foto: © Adobe Stock / Friends Stock

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Infografik: Top Modelle im Flottenmarkt nach Herkunftsland https://www.dataforce.de/news/top-modelle-im-flottenmarkt-nach-herkunftsland/ https://www.dataforce.de/news/top-modelle-im-flottenmarkt-nach-herkunftsland/#respond Mon, 30 Mar 2026 07:17:25 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75568 Der Beitrag Infografik: Top Modelle im Flottenmarkt nach Herkunftsland erschien zuerst auf Dataforce.

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Top Modelle Flottenmarkt Januar Februar 2026

VW ist zwar klar die stärkste Marke bei den deutschen Flottenkunden in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026, aber die Krone des beliebtesten Modells geht dank des Skoda Octavia nach Tschechien. Die Dominanz dieser beiden Marken ist enorm, denn die Top-12 Baureihen im Modellranking stammen von Volkswagen oder Skoda. In den Top 24 sind auch andere deutsche Hersteller wie Audi, BMW oder Mercedes vertreten.

Das volumenstärkste ausländische Modell, der Volvo XC60, folgt erst auf Rang 25; nicht weit dahinter positioniert sich die Nummer 1 aus Spanien, der Cupra Leon. Das Model Y hat zwar innerhalb der Marke Tesla so gut wie immer die Nase vorn, kommt aber im Januar/Februar nur auf etwas mehr als halb so viele Neuzulassungen wie der Cupra Leon.

Während bei MINI alles beim alten blieb, gab es innerhalb von Toyota einen Wechsel: dort hat der Corolla den lange Zeit führenden Aygo X vom Platz an der Sonne verdrängen können. Abgeschlossen wird das Ranking vom Neueinsteiger Togg aus der Türkei mit dem T10X. Man darf gespannt sein, wie sich die Zulassungszahlen dieser Marke in Zukunft entwickeln werden.

Grafik: © Dataforce / Adobe Stock: ArtStage

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Warum auch gute Mobilitätskonzepte im Alltag oft scheitern https://www.dataforce.de/news/warum-auch-gute-mobilitaetskonzepte-im-alltag-oft-scheitern/ https://www.dataforce.de/news/warum-auch-gute-mobilitaetskonzepte-im-alltag-oft-scheitern/#respond Mon, 30 Mar 2026 07:17:10 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75607 Der Beitrag Warum auch gute Mobilitätskonzepte im Alltag oft scheitern erschien zuerst auf Dataforce.

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Mobilitätsnetzwerk

Viele Unternehmen investieren in moderne Mobilitätsangebote – vom Jobticket bis zum Fahrradleasing. Doch die Nutzung bleibt oft hinter den Erwartungen zurück. Woran liegt das? Nicht an fehlenden Budgets oder Technologien, sondern daran, dass Mobilität häufig an den realen Bedürfnissen der Mitarbeitenden vorbeigeplant wird.

Der entscheidende Hebel liegt deshalb woanders: Mobilität muss als strategisches Thema verstanden werden – eng verknüpft mit HR, Unternehmenskultur und Führung. Nur wer Mitarbeitende aktiv einbindet, reale Pendelwege und Lebenssituationen berücksichtigt und Angebote flexibel gestaltet, schafft Akzeptanz und Wirkung.

Aktuelle Erkenntnisse aus dem BBM Mobility Survey zeigen zudem: Die Mehrheit der Beschäftigten ist grundsätzlich offen für Veränderungen – aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ein „One-size-fits-all“-Ansatz funktioniert nicht mehr.

Handlungsanleitung: In sechs Schritten zu einem funktionierenden Mobilitätskonzept

Mitarbeitende systematisch einbeziehen und Bedürfnisse verstehen
Mobilitätsbedarf analysieren, Befragungen, Workshops oder Pilotgruppen liefern wertvolle Einblicke in reale Bedürfnisse und Hürden.

Bestehende Mobilitätsleistungen bündeln und sichtbar machen
Transparenz schaffen: Was gibt es bereits – und wie wird es wahrgenommen?

Wahlfreiheit ermöglichen statt Vorgaben machen
Flexible Budgets und kombinierbare Angebote erhöhen Akzeptanz und Nutzung.

Mobilität mit HR-Strategie verknüpfen
Employer Branding, Führungskräfteentwicklung und Nachhaltigkeit zusammen denken.

Führungskräfte aktiv einbinden
Ohne Vorbildwirkung bleibt jedes Konzept wirkungslos.

Kommunikation kontinuierlich gestalten
Mobilität ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein laufender Veränderungsprozess.

Was das konkret für Unternehmen bedeutet und wie erfolgreiche Mobilitätskonzepte entstehen, zeigt der vollständige Beitrag von Axel Schäfer im Personalmagazin: https://www.haufe.de/personal/hr-management/mobilitaetskonzepte_80_679432.html

Mehr Praxiswissen, Tools und konkrete Lösungsansätze finden Sie im beim Bundesverbands Betriebliche Mobilität.

www.mobilitsaetsverband.de

BBM Lokal: Wissen und Netzwerken in Ihrer Region

Mit dem neuen Veranstaltungsformat „BBM Lokal – Wissen und Netzwerken in Ihrer Region“ bringt der Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V. praxisnahes Fachwissen und persönlichen Austausch direkt in die Regionen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen aus dem Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement – von Rechts- und Steuerthemen über Best Practices bis zur strategischen Weiterentwicklung betrieblicher Mobilitätskonzepte.

BBM Lokal richtet sich an Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche sowie Mitarbeitende im Mobilitätsmanagement. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine flexible Tagesgestaltung (Vor- oder Nachmittag bzw. ganztägig) ist möglich.

Termine 2026:
06.05.2026 – Berlin
21.05.2026 – Stuttgart
03.09.2026 – Köln
01.10.2026 – Leipzig

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.mobilitaetsverband.de/bbm-lokal-wissen-und-netzwerken-in-ihrer-region.html

 

Axel Schäfer Bundesverband Betriebliche Mobilität

Axel Schäfer

Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Bundesverbands Betriebliche Mobilität e.V. und Sprecher der FMFE Fleet And Mobility Management Federation Europe

Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V. (BBM)

BBM 15 Jahre

Foto Titel: © Adobe Stock / Ferman Bagus Istuhri

Foto Axel Schäfer: © Bundesverband für Betriebliche Mobilität

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Infografik: Top 5 der beliebtesten Dienstwagen https://www.dataforce.de/news/top-5-der-beliebtesten-dienstwagen/ https://www.dataforce.de/news/top-5-der-beliebtesten-dienstwagen/#respond Mon, 30 Mar 2026 07:15:19 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75616 Der Beitrag Infografik: Top 5 der beliebtesten Dienstwagen erschien zuerst auf Dataforce.

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Top 5 der beliebtesten Dienstwagen

Welche Modelle sind bei Dienstwagenfahrer*innen am beliebtesten?

Die Ergebnisse einer aktuellen Befragung zeigen ein klares Bild der aktuellen Präferenzen unter Dienstwagenfahrern: An der Spitze steht Audi, dicht gefolgt von Volkswagen mit Modellen wie Golf und Passat. Dahinter reihen sich BMW und Mercedes-Benz ein, während Škoda als preislich attraktive Alternative ebenfalls stark vertreten ist. Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet dies: Klassische, etablierte Marken dominieren weiterhin die Nachfrage, insbesondere im Mittelklasse- und Premiumsegment.

Gleichzeitig zeigt sich jedoch ein deutlicher Wandel im Antriebsverhalten. Der Anteil an Fahrern von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) wächst spürbar und gewinnt zunehmend an Relevanz bei der Dienstwagenwahl. Im Jahr 2023 lag der BEV-Anteil bei den User Choosern noch bei 9 %. Für das kommende Fahrzeug wird er jedoch auf 32 % ansteigen. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, die Fuhrparkstrategie zukunftsorientiert auszurichten: Neben bewährten Modellen sollten verstärkt elektrische Alternativen in die Car Policy integriert werden, um sowohl den steigenden Mitarbeiteranforderungen als auch regulatorischen und nachhaltigkeitsbezogenen Zielen gerecht zu werden.

Grafik: © Dataforce / Adobe Stock: Sergey Kelin

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Infografik: Bonus- Malusregelung nach Kraftstoffarten https://www.dataforce.de/news/anteil-bonus-malusregelung-nach-kraftstoffarten/ https://www.dataforce.de/news/anteil-bonus-malusregelung-nach-kraftstoffarten/#respond Mon, 30 Mar 2026 07:15:02 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75624 Der Beitrag Infografik: Bonus- Malusregelung nach Kraftstoffarten erschien zuerst auf Dataforce.

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Bonus- Malusregelung Dienstwagen nach Kraftstoffarten

Die Frage nach einer Bonus- Malusregelung von BEV zeigt eine klare Entwicklung hin zu emissionsorientierten Steuerungsmechanismen im Fuhrpark. 34 % der User Chooser werden über Bonus-Malus-Regelungen gezielt in Richtung BEV gesteuert. Für Fuhrparkverantwortliche ist dabei besonders relevant: Diese Regelungen sind in der Praxis häufig an CO2-Grenzwerte gekoppelt. Dadurch werden nicht nur vollelektrische Fahrzeuge begünstigt, sondern auch Plug-in-Hybride (PHEV), die aufgrund ihrer niedrigen offiziellen Emissionswerte ebenfalls attraktiv innerhalb solcher Systeme positioniert sind.

Das Ergebnis ist ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument: Bonus-Malus-Modelle lenken die Fahrzeugwahl gezielt in Richtung emissionsärmerer Antriebe und unterstützen aktiv die Erreichung von Nachhaltigkeits- und Compliance-Zielen. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, Kostenbewusstsein und ökologische Verantwortung im Fuhrpark sinnvoll miteinander zu verbinden.

Grafik: © Dataforce / Adobe Stock: Sergey Kelin

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Februar 2026: Elektrifizierungsrally geht weiter, zeitgleich viele Taktikzulassungen https://www.dataforce.de/news/elektrifizierungsrallye-geht-weiter-zeitgleich-viele-taktikzulassungen/ Mon, 09 Mar 2026 12:23:24 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75489 Der Beitrag Februar 2026: Elektrifizierungsrally geht weiter, zeitgleich viele Taktikzulassungen erschien zuerst auf Dataforce.

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Pkw-Neuzulassungen Februar 2026
  • Wachstum vor allem durch Sondereinflüsse im Gesamtmarkt
  • Elektrifizierung im Privat- und Flottenmarkt mit starken Wachstumssignalen
  • Transporter benötigen Anschub durch Eigenzulassungen

 

Sondereinflüsse sichern Normalniveau des Markts

Nachdem der Markt letzten Monat mit einem deutlichen Minus ins neue Jahr gestartet ist, hat er sich im Februar wieder stabilisiert. Diesen Monat schloss der Markt mit 211.262 Neuzulassungen ab und wuchs somit um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Wenn man auf den SAAR-Wert blickt, also das hochgerechnete Jahresendergebnis unter der Annahme, dass jeder Monat wie der aktuelle verläuft, läge das Ergebnis am Ende des Jahres bei knapp 3 Millionen Pkw und damit auf Normalniveau.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass vor allem die sogenannten Sondereffekte in diesem Monat stark angestiegen sind mit +17,5 Prozent. Darunter fallen vor allem die Autovermieter (+45,7%), der Fahrzeugbau (+2,8%) und der Fahrzeughandel (+7,6%). Der Privatmarkt konnte dennoch auch leicht zulegen mit +0,7 Prozent, währenddessen Flotten im zweiten Monat in Folge Volumen verloren (-6,2 %).

Elektrifizierung weiter in vollem Gange

Gute Neuigkeiten kommen aus fast allen Kanälen, wenn es um den Erfolg der Elektrifizierung geht. Im Privatmarkt ging es im Februar um 62 Prozent nach oben, wodurch sich ein Marktanteil von BEVs von 25,5 Prozent ergab. Das ist der höchste Wert seit Dezember 2023. Bemerkenswert ist auch, wie gut sich Plug-In Hybride und Vollhybride halten. Besonders Vollhybride wuchsen im Februar um ganze 38 Prozent im Privatmarkt. Zusammen mit PHEVs kamen die Hybride auf einen Marktanteil von 15 Prozent und werden für Hersteller im Angesicht strengerer CO2-Richtlinien auch weiterhin interessant bleiben, da sie ihnen die Möglichkeit geben, Verbrenner in den Markt zu bringen, welche aber deutlich CO2-ärmer unterwegs sind.

In Flotten konnten BEVs den ersten Rang zurückgewinnen, nachdem im Januar wieder die Diesel auf Platz 1 lagen. Im Februar verloren die Diesel aber um 17 Prozent, zeitgleich legte Elektro um 23 Prozent zu und erlangte einen Marktanteil von 28,1 Prozent.

Transportermarkt mit Unterstützung wieder im Plus

Trapo Neuzulassungen Februar 2026

Nach dem starken Rückgang im Januar konnte der Transportermarkt im Februar wieder nach oben klettern. Allerdings ist auch hier zu sagen, dass es eher die taktischen Kanäle waren, die das Wachstum getrieben haben. So wuchs der Fahrzeughandel mit 43 Prozent am stärksten, gefolgt von den Autovermietern und dem Fahrzeugbau, die beide um 20 Prozent zulegten. Privat- und Flottenmarkt veränderten sich quasi gar nicht im Vergleich zum Februar letzten Jahres, konnten aber auch nicht mit Volumenzuwächsen punkten. Seit langem konnten erstmals die Diesel wieder um 4 Prozent zulegen, während Elektro um 34 Prozent wuchs, wodurch die CO2-Bilanz wieder leicht nach oben ging.

„Die Elektrifizierungsrallye geht weiter im deutschen Pkw-Markt – besonders in Flotten sehen wir starke Marktanteile, aber auch der Privatmarkt zieht ordentlich mit. Was aktuell nicht so glänzt ist sind die vielen Zulassungen aus den taktischen Kanälen. Das dämpft die Euphorie etwas.“

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Neues und wichtiges zur Firmenwagenüberlassung https://www.dataforce.de/news/neues-und-wichtiges-zur-firmenwagenueberlassung/ Tue, 24 Feb 2026 15:02:06 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75259 Der Beitrag Neues und wichtiges zur Firmenwagenüberlassung erschien zuerst auf Dataforce.

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Neues und wichtiges zur Firmenwagenüberlassung

Steuerexperte Gerhard Nolle vom Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V. hat wieder Neuigkeiten und Informationen zu Fragen zusammengestellt, die Mobilitätsverantwortliche beschäftigen.

Beispielsweise bleibt die steuerliche Förderung von Elektro- und Hybridfahrzeugen bis 2030 bestehen – allerdings mit unterschiedlichen Voraussetzungen, gestaffelten Reichweitenvorgaben und angepassten Wertgrenzen. Für Unternehmen ist dabei entscheidend, dass nicht das Bestell- oder Zulassungsdatum maßgeblich ist, sondern der Zeitpunkt der erstmaligen Überlassung an den Mitarbeiter. Auch bei Poolfahrzeugen gelten klare steuerliche Vorgaben, die im Rahmen von Betriebsprüfungen zunehmend in den Fokus rücken. Eine sorgfältige Gestaltung und Dokumentation der Firmenwagenregelungen gewinnt daher weiter an Bedeutung. Steigen wir in diese beiden Themen etwas tiefer ein:

Zeitliche Förderung der Elektromobilität
Die Regelungen zur Förderung der Elektromobilität gelten bis zum Jahr 2030. Im BMF-Schreiben vom 5.11.2021 sind die gesetzlichen Grundlagen definiert und erläutert. Seit 2019 gilt für betriebliche Elektro- und extern aufladbare Hybridelektrofahrzeuge grundsätzlich eine Halbierung der Bemessungsgrundlage (Bruttolistenpreis) bei der Firmenwagenbesteuerung.

Bei extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen gilt die Halbierung der Bemessungsgrundlage jedoch nur, wenn das Fahrzeug eine Kohlendioxidemission von höchstens 50 Gramm je gefahrenen Kilometer hat   o d e r   die Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine beträgt: 1.1.2029 bis 31.12.2021 = 40 Kilometer,
1.1.2022 bis 31.12.2024 = 60 Kilometer, ab 1.1.2025 = 80 Kilometer

Bei reinen Elektrofahrzeugen wird seit 2020 ein Viertel der Bemessungsgrundlage angesetzt, wenn das Fahrzeug keine Kohlenemission je gefahrenen Kilometer hat und der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs bei privater Nutzungsüberlassung bis 31.12.2023 den Betrag von 60.000 € nicht übersteigt.
Für nach dem 31.12.2023 überlassene Fahrzeuge dieser Art ist die Obergrenze auf 70.000 € und nach dem 30.06.2025 nochmals auf 100.000 € angehoben worden.

Es gibt somit viele zeitliche Geltungsbereiche. Dabei ist zu beachten, dass es bei diesen Zeitgrenzen nicht auf das Bestelldatum, Herstellungsdatum oder Zulassungsdatum, sondern fahrzeugbezogen auf das Datum der erstmaligen Firmenwagenüberlassung an einen Arbeitnehmer zur Privatnutzung ankommt. Dies gilt auch bei Wechsel des Nutzungsberechtigten.

Firmenwagenüberlassung aus Fahrzeugpool
Ein Poolfahrzeug ist ein Fahrzeug der Unternehmensflotte, welches keinem festen Fahrer zugewiesen ist. Diese Fahrzeuge stehen in der Regel Außendienstmitarbeitern für dienstliche Zwecke zur Verfügung. Eine private Nutzung von Poolfahrzeugen ist in den meisten Betrieben nicht erlaubt und kann durch eine Fahrtenbuchführung überwacht werden. Dies ist allerdings für alle Beteiligten sehr aufwendig und birgt bei Mängeln ein steuerliches Risiko. Bei einem arbeitsvertraglichen Nutzungsverbot von Privatfahrten mit Firmenfahrzeugen muss als Nachweis kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt werden.

Bei Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte im Zeitraum eines Bereitschaftsdienstes und bei solchen Fahrten, bei der eine dienstliche Nutzung an der Wohnung des Mitarbeiters begonnen oder beendet werden, ist ein geldwerter Vorteil für diese Fahrten nicht anzusetzen. Bei genehmigter gelegentlicher Privatnutzung eines Poolfahrzeugs (max. 5 Kalendertage/Monat) muss ein geldwerter Vorteil je Privatkilometer mit 0,001 % des Listenpreises versteuert werden.

Bei Steuerprüfungen wird die Nutzung aus Fahrzeugpools streng geprüft. Es wird erfragt, ob Poolfahrzeuge auch privat genutzt werden und ob es schriftlichen Regelungen bzw. Nutzungsverbote für diese Fahrzeuge gibt. Bei fehlenden/unklaren Dokumentationen sind Nachforderungen möglich.

Foto: © Adobe Stock / Hamidul


BBM Lokal: Wissen und Netzwerken in Ihrer Region

Mit dem neuen Veranstaltungsformat „BBM Lokal – Wissen und Netzwerken in Ihrer Region“ bringt der Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V. praxisnahes Fachwissen und persönlichen Austausch direkt in die Regionen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen aus dem Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement – von Rechts- und Steuerthemen über Best Practices bis zur strategischen Weiterentwicklung betrieblicher Mobilitätskonzepte.

BBM Lokal richtet sich an Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche sowie Mitarbeitende im Mobilitätsmanagement. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine flexible Tagesgestaltung (Vor- oder Nachmittag bzw. ganztägig) ist möglich.

Termine 2026:
18.02.2026 – München
06.05.2026 – Berlin
21.05.2026 – Stuttgart
03.09.2026 – Köln
01.10.2026 – Leipzig

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.mobilitaetsverband.de/bbm-lokal-wissen-und-netzwerken-in-ihrer-region.html

Gerhard Nolle

Gerhard Nolle

Fachreferent Dienstwagensteuer
Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V. (BBM)

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

Das Unternehmen DATAFORCE - Wir zählen Autos
Als führendes Marktforschungsunternehmen bringen wir Transparenz in den europäischen Automobilmarkt. Unabhängig - mit über 25 Jahren Erfahrung - setzen wir Standards und machen Märkte vergleichbar.

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Infografik: Ranking Neuzulassungen Elektro-Pkw Flotten vs. Privatmarkt https://www.dataforce.de/news/ranking-neuzulassungen-elektro-pkw-flotten-vs-privat/ Tue, 24 Feb 2026 15:01:46 +0000 https://www.dataforce.de/?p=75288 Der Beitrag Infografik: Ranking Neuzulassungen Elektro-Pkw Flotten vs. Privatmarkt erschien zuerst auf Dataforce.

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Ranking Neuzulassungen Elektro Pkw Januar 2026

Sowohl bei Flotten- als auch Privatkunden wurden im Januar 2026 mehr vollelektrische Pkw zugelassen als im Vorjahresmonat. Die Top-10 der Elektromodelle in Flotten ab 10 Pkw werden von zwei VW-Baureihen angeführt, wobei der ID.7 nur knapp die Nase vorne hatte vor dem ID.3. Auf Position drei befindet sich mit dem Skoda Elroq bereits der erste Neueinsteiger im Vergleich zum Januar 2025. Hinter dem Skoda Enyaq auf Rang vier folgen dann zwei weitere Neulinge mit Mercedes CLA und Audi A6 e-tron.

Die Rangliste bei den Privatkunden sieht im Vergleich deutlich anders aus. Mit Skoda Elroq, VW ID.3 und Mercedes CLA finden sich dort lediglich drei Modelle wieder, die auch in den Flotten Top-10 vertreten sind und mit gleich neun unterschiedlichen Herstellern ist der Markenmix im Privatkundengeschäft deutlich größer.

Grafik: © Dataforce

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