Telematik-Analyse: Fahrzeugtelematik in mittleren und großen Flotten weiter auf dem Vormarsch – Elektronische Fahrtenbücher sehr gefragt

Frankfurt, October 09 2017

Über 26 Prozent der Unternehmen in mittleren Fuhrparkgrößenklassen zwischen 10–49 Fahrzeugen und über 45 Prozent der Unternehmen mit einem Fuhrpark mit mehr als 100 Fahrzeugen haben mittlerweile Telematik- und/oder Fuhrparkmanagement-Software im Einsatz. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von 3,7 bzw. 4,4 Prozentpunkten. Dies ist eines von vielen Ergebnissen der neuen Dataforce Telematik-Analyse 2017.

Im mittlerweile dritten Jahr in Folge widmeten sich die Flottenexperten von Dataforce mit einer Telematik-Analyse dieser spannenden Teilbranche des Flottenmarktes. In dieser Pressemitteilung geben wir einen Überblick zur Entwicklung der Telematik-Nutzung insgesamt, den eingesetzten Systemen, den Anbietern sowie unseren Erkenntnissen zur Zahlungsbereitschaft und zur Wachstumsperspektive für Telematik-Systeme.

Leichter Anstieg in Telematik-Nutzung
Insgesamt haben knapp 21 Prozent der befragten Unternehmen Telematik- und/oder Fuhrparkmanagement-Systeme im Einsatz. Wie auch im Vorjahr ist die Nutzung entsprechender Lösungen in Unternehmen aus den Bereichen Verkehr und Lagerei sowie Wasserversorgung, Entsorgung, Recycling am häufigsten ausgeprägt. Im Vorjahresvergleich können beide Branchen zudem nochmals um 6,8 bzw. 5,9 Prozentpunkten zulegen.

Digitale Tachographen mit höchster Verbreitung – Elektronische Fahrtenbücher holen auf
Digitale Tachographen und GPS-Ortungssysteme sind nach wie vor die am häufigsten eingesetzten Lösungen, verlieren aber leicht an Anteil mit – 2,6 bzw. – 2,2 Prozentpunkten. Ein deutlicher Zuwachs hingegen ist für den Einsatz elektronischer Fahrtenbücher zu verzeichnen. Waren es im Vorjahr noch 12,8 Prozent der Firmen, stieg der Anteil nun auf 17,4 Prozent.

Was wünschen sich die Fuhrparkleiter?
Aus Sicht der Flottenverantwortlichen stellen GPS-Ortungssysteme mit 30 Prozent die wichtigste Telematik-Funktion dar. Mit deutlichem Abstand, jedoch dicht beieinander, liegen Digitale Tachographen mit 11,6 Prozent und Systeme zur Routenoptimierung mit 10,5 Prozent auf den Plätzen zwei und drei.

TomTom Telematics am häufigsten genannt
In puncto Anbieternennung liegt TomTom Telematics mit 22,4 Prozent mit Abstand auf Platz 1, gefolgt von Daimler FleetBoard mit 6,7 Prozent. Die Tatsache, dass eine große Menge von Anbietern jeweils einmal genannt wurde, zeigt jedoch, wie viel Bewegung in diesem nach wie vor relativ neuen Markt in den kommenden Jahren zu erwarten ist.

Höhere Zahlungsbereitschaft in kleinen Flotten
Egal ob Pkw, Transporter oder Lkw – über alle Fahrzeugarten hinweg sind die meisten Flottenverantwortlichen bereit zwischen 20 und 49 Euro pro Fahrzeug im Monat zu zahlen. Ebenfalls auffällig und bei allen drei Fahrzeugarten gleichermaßen zu beobachten sind die Abweichungen der Kostenobergrenzen bei kleinen Fuhrparks im Vergleich zu Flotten mit mehr als 50 Fahrzeugen. So sind Fuhrparkleiter mit 5–9 Fahrzeugen im Bestand häufiger zwischen 20–49 Euro zu zahlen bereit, wohingegen die Verantwortlichen für große Fuhrparks überdurchschnittlich oft nur 1–9 Euro für Pkw und Transporter und für Lkw 10–19 Euro als Kostenobergrenze pro Fahrzeug und Monat angaben.

Wachstumschancen in Flotten ab 10 Fahrzeugen
Über alle Größenklassen hinweg gaben knapp 3 Prozent der Unternehmen, die bislang keine Telematik-Systeme im Einsatz haben, an, Ihre Fuhrparks im kommenden Jahr mit entsprechenden Lösungen auszustatten. Ein detailliertere Blick in die Größenklassen zeigt jedoch: 4 Prozent der Flottenverantwortlichen im mittleren Größenklassensegment zwischen 10–49 Fahrzeugen und über 7 Prozent der Fuhrparkleiter mit einer Verantwortung über mehr als 50 Fahrzeuge planen zukünftig die Dienste eines Telematik-Anbieters in Anspruch zu nehmen.

So ist aus Sicht der Flottenexperten von Dataforce ein weiterhin kontinuierliches Wachstum der Branche auch für das laufende Jahr zu erwarten.

 

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