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BBM Mobility Survey 2025: Menschen wollen nachhaltiger unterwegs sein

Frankfurt, 15.12.25

Mobilität in Unternehmen

Die Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025 liegen vor. Zum dritten Mal hat der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) die Studie in Auftrag gegeben. Dataforce hat die Daten erhoben. Insgesamt haben 2.986 Beschäftigte aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen in Deutschland teilgenommen.

„Die Studie liefert ein aktuelles Stimmungsbild zur beruflichen Mobilität, zu Pendelwegen, Dienstreisen, Home-Office und den Erwartungen der Mitarbeitenden an Arbeitgeber und Mobilitätsangebote“, unterstreicht Axel Schäfer, Geschäftsführer des BBM.

Wichtige Ergebnisse: Der durchschnittliche Arbeitsweg beträgt rund 20 Kilometer, über 80 Prozent der Mitarbeitenden wohnen 30 Kilometern oder weniger entfernt zum Arbeitgeber, 25 Prozent aller Befragten müssen sogar nur maximal 5 Kilometer bis zur Arbeitsstelle zurücklegen. Im Schnitt brauchen die Mitarbeitenden 29 Minuten von Tür zu Tür.

Der Pkw bleibt dominant: Am besten ist der Arbeitsplatz nach wie vor mit dem Pkw zu erreichen, dieser bleibt mit fast 70 Prozent das meistgenutzte Verkehrsmittel bei Arbeitsweg und Dienstreisen. Alternative Verkehrsmittel scheitern, insbesondere in ländlichen Regionen, oft an strukturellen Rahmenbedingungen. Selbst bei innerstädtischem Umfeld bleibt der Pkw aber für viele erste Wahl. Der Dienstwagen ist noch kein Auslaufmodell, allerdings ist dessen Relevanz leicht gesunken. Dafür wird das Jobticket als wichtiges Mobilitätsangebot empfunden. Entscheidend ist hierbei das Alter der Mitarbeitenden: Je jünger die Befragten sind, desto mehr wert wird auf den Dienstwagen gelegt. Die Gen Z schätzt mit 44 Prozent die Wichtigkeit von Autos am höchsten ein.

Mitarbeitende mit Home-Office-Möglichkeiten nehmen einen deutlich längeren Arbeitsweg in Kauf. 77 Prozent der Mitarbeitenden nutzen Home-Office, wenn Sie die Gelegenheit dazu haben. Unternehmen kehren dennoch zunehmend zu Präsenz zurück. 6 Prozent der Mitarbeitenden erhalten keine Erlaubnis zum Home-Office. Bei knapp einem Drittel der Befragten, insbesondere aus kleinen Betrieben, ist berufsbedingt kein Home-Office möglich.

BBM Mobility Survey Umfrage

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fordern bessere Mobilitätsangebote vom Arbeitgeber. Viele Beschäftigte wünschen sich Jobtickets, Dienstradleasing, Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und flexible Mobilitätsbudgets. Mobilitätsangebote sind insbesondere für jüngere Mitarbeitende ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Arbeitgeberwahl.

Etwa ein Viertel der Beschäftigten möchte sein Mobilitätsverhal­ten künftig nachhaltiger gestalten. Doch obwohl Nutzung und Interesse an nachhaltigen Mobilitätsformen steigen, findet der Umstieg nur langsam statt. Die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes mit ÖPNV oder Rad wird selbst in Großstädten häufig als unzureichend bewertet.

Zur Studie BBM Mobility Survey 2025.

Unternehmen, Politik und Interessierte erhalten mit der Auswertung eine fundierte Basis, um Mobilitätsstrategien gezielt weiterzuentwickeln. Die vollständige Studie mit allen Ergebnissen und Detailauswertungen können Sie ab sofort bestellen: https://www.mobilitaetsverband.de/bbm-mobility-survey-2025.html

Mitglieder des BBM erhalten eine kostenlose Kurzversion der Studie sowie vergünstigte Konditionen für die Vollversion.

Ein Interview mit Axel Schäfer zu den Ergebnissen ist gerade als Podcast unter dem Titel „BBM Mobility Survey – Erkenntnisse zur Pendlermobilität“ auf dem Kanal Fuhrpark & Mobilität bei Themen-Radio erschienen: https://www.themen-radio.de/2025/bbm-mobility-survey-pendlermobilitaet/

Weiterbildung zur/zum Mobilitätsmanager:in

Der Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V. (BBM) startet im Januar 2026 erneut den Zertifikatslehrgang „Zertifizierte:r Mobilitätsmanager:in (BBM)“. Die Module können einzeln oder komplett belegt werden und richten sich an alle, die ihre Kenntnisse im betrieblichen Mobilitätsmanagement erweitern möchten. Der Kurs vermittelt praxisorientiertes Wissen zur ganzheitlichen Gestaltung betrieblicher Mobilität – von Mobilitätsbudgets über alternative Verkehrsmittel bis hin zu nachhaltigen Strategien. Die Weiterbildung gilt als Branchenstandard, kombiniert Online- und Präsenzformate, enthält Selbstlernmodule und schließt mit einer Prüfung ab. Teilnehmende erhalten einen umfassenden Überblick, erwerben Managementkompetenzen und lernen, Mobilitätsprojekte professionell zu planen und umzusetzen. Die Anmeldung für den kompletten Lehrgang ist bis zum 8. Januar 2026 möglich.

Axel Schäfer Bundesverband Betriebliche Mobilität

Axel Schäfer

Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Bundesverbands Betriebliche Mobilität e.V. und Sprecher der FMFE Fleet And Mobility Management Federation Europe

Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V. (BBM)

BBM 15 Jahre

Foto Titel: © Adobe Stock / j-mel

Foto Axel Schäfer: © Bundesverband für Betriebliche Mobilität

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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