BMW X2: kurz und gut

Frankfurt, 28.05.18

„Attraktiv, aufregend, extrovertiert“ – so beschreibt der Münchner Autobauer seinen BMW X2 anlässlich der Marktpremiere im März 2018. Das dritte SUV-Coupé des Herstellers soll vor allem junge und jung gebliebene Zielgruppen im urbanen Umfeld ansprechen.

Progressives Styling

Entsprechend modern wirkt auch das Design. In der Seitenansicht fallen die fast rechteckigen Radläufe auf, in denen maximal 20 Zoll große Räder stehen. Unter anderem die sehr hohe Schulterlinie und die daraus resultierenden, schmal zulaufenden Seitenfenster verwandeln das Fahrerhaus optisch in eine flache Kanzel. Zusammen mit dem eigenständig gestalteten Heck samt recht hoch platzierten LED-Rücklichtern mit L-förmiger Lichtgrafik setzt sich der neue SUV deutlich vom acht Zentimeter längeren X1 ab.

Weniger groß fallen die Unterschiede im Innenraum aus. Es gibt ein paar Kontrast- und Ziernähte mehr, aber ansonsten das bekannte Layout mit Multimedia-System (6,5- oder 8,8-Zoll-Touchscreen) und farbigem Head-Up-Display (aufpreispflichtig). Das Platzangebot im Fond ist aufgrund der etwas eingeschränkten Kopffreiheit ein bisschen bescheidener als im größeren Bruder. Mit dem geschrumpften Längenmaß reduziert sich auch das Kofferraumvolumen leicht: 470 Liter sind 35 weniger als beim X1.

Breite Palette leistungsstarker Motoren

Die Motorenauswahl umfasst zwei Benziner: Das 3-Zylinder-Aggregat leistet 103 kW (140 PS) und verbraucht 5,6 l/100 km, der 20i stellt 141 kW (190 PS) zur Verfügung. Bei den Dieseln stehen drei aufgeladene 4-Zylinder-Motoren mit zwei Litern Hubraum zur Wahl, die zwischen 110 und 170 kW (150 bis 231 PS) an alle vier Räder schicken. Die Dieselfahrzeuge sind grundsätzlich mit dem intelligenten Allradantrieb xDrive und der effizienten 8-Gang-Steptronic ausgestattet. Die Benziner verfügen über das sportliche 7-Gang-Steptronic-Getriebe mit Doppelkupplung.

Viele Assistenten

Auch das Kombiinstrument und die großen Displays setzen serienmäßig Highlights und beweisen die digitale Kompetenz der Bayern hin. Diese erlebt der Fahrer unter anderem mit der Integration der BMW-Connected- und BMW-ConnectedDrive-Services, die beide auf Wunsch im X2 zum Einsatz kommen. Gegen Aufpreis verfügbar ist unter anderem auch das vollfarbige Head-Up Display.

Und natürlich bietet im Bereich der Fahrerassistenzsysteme das kleine SUV seinen Fahrern die ganze Palette aktueller Technik. Der Stauassistent etwa entlastet bei ermüdenden Stop-and-Go-Fahrten im dichten Verkehr. Er ist Teil des Driving-Assistant-Plus, das eine Reihe kamerabasierter Systeme zusammenfasst. Auch der optionale Parkgehilfe macht es dem BMW X2 Fahrer einfacher. Er erkennt geeignete Parklücken selbstständig und übernimmt auf Wunsch die Lenkarbeit.

Seit langer Zeit wieder ein BMW, der sich im positiven Sinne optisch aus der Masse heraushebt. Leider gilt das auch für seinen Preis, da sind andere Konkurrenten bescheidener unterwegs, auch wenn preislich am Ende einer ausgeschöpften Ausstattungsliste keine so große Lücke zu den Basispreisen klafft wie sonst. Der X2 ist quasi ein Sports-SUV mit vielen sehr guten sportlichen Eigenschaften – aber auf Wunsch auch auch den unkomplizierten und effektiven Vorteilen des Allradantriebs. Das muss dem Kunden allerdings das Geld wert sein. Rein vom Auftritt her ist der X2 erfrischend und sehr attraktiv. Ein Großteil des Aufpreises sollte im höheren Wiederverkaufswert wieder zurückfließen.

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