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Car Sharing: Free-floating im Trend

Frankfurt, 24.06.20

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Gar keine Frage: der Einbruch bei den Pkw- und Nutzfahrzeug Neuzulassungen ist enorm und die bislang bereits aufgelaufenen Rückgänge werden sich so schnell nicht wieder auffangen lassen. Unabhängig davon liegt Car Sharing durchaus im Trend und konnte in den letzten Jahren stetig wachsen.

Sowohl hinsichtlich der Anzahl Nutzer als auch dem Volumen an Fahrzeugen welches zur Verfügung steht. Die Argumente dafür sind offensichtlich: erstens ein hohes Maß an Flexibilität – bei den „Free- floatern“ sicher noch etwas mehr als bei den stationsgebundenen Anbietern – und zweitens die Kostenersparnis.

Es ist sicher auch nicht alles Gold, was glänzt. So ist die Anbieterdichte in mittelgroßen Ortschaften und in ländlichen Gebieten alles andere als optimal und weit von dem Level in Ballungsräumen entfernt. Und auch der eine oder andere Marktteilnehmer hat sich inzwischen wieder verabschiedet. So z.B. Oply oder auch herstellerinitiierte Services wie Mazda Carsharing oder Citroëns Multicity. Dennoch wächst die Branche weiter. Laut dem Bundesverband Carsharing bieten derzeit 226 Unternehmen an 840 Orten in Deutschland ihre Dienste an. Wichtig zu erwähnen ist, dass Flinkster, einer der größten Car Sharing Anbieter, nicht als Mitglied im Bundesverband verzeichnet ist und somit in der folgenden Grafik fehlt.

 

 

Dabei ist insbesondere das Free-floating Segment deutlich gewachsen. Inzwischen ist die Anzahl dieser Fahrzeuge größer als bei den stationsbasierten Anbietern. Allerdings beginnt diese ehemals scharfe Abgrenzung allmählich zu schwinden, denn viele ehemals rein stationsbasierte Anbieter haben in den letzten Jahren zusätzlich auch Free-floating Fahrzeuge in ihre Flotten aufgenommen und bieten nun beide Varianten aus einer Hand an.

Da Car Sharing bereits seit vielen Jahren existiert, ist der Bekanntheitsgrad dementsprechend hoch. Mehr als 80% der von uns befragten Fuhrparkleiter kennt dieses Mobilitätsangebot, aber nur 7,5% nutzen es tatsächlich. Es spricht auch wenig dafür, dass sich dies grundlegend ändern wird, denn annähernd 80% der Befragten geht davon aus, Car Sharing in Zukunft wahrscheinlich nicht oder ganz bestimmt nicht nutzen zu wollen. Möglicherweise spielen da auch Bedenken in Bezug auf die Reinigung bzw. Desinfizierung der Fahrzeuge eine Rolle.

 

Foto: © Adobe Stock / metamorworks

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