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CSRD, ESG und Fuhrpark: Warum Mobilität jetzt prüfungsrelevant wird

Frankfurt, 28.04.26

CSRD, ESG und Fuhrpark

Nachhaltigkeitsberichte klingen nach einer Aufgabe für die ESG-Abteilung. Tatsächlich rückt aber auch der Fuhrpark immer stärker in den Fokus. Denn betriebliche Mobilität verursacht relevante Emissionen – und liefert zugleich wichtige Daten für die Nachhaltigkeitssteuerung von Unternehmen.

Die CSRD verpflichtet Unternehmen zur detaillierten Nachhaltigkeitsberichterstattung – doch nicht alle sind gleichermaßen betroffen. Nach aktuellem Stand der EU-Omnibus-Initiativen wurde der ursprünglich sehr weit gefasste Anwendungsbereich wieder eingegrenzt und zeitlich gestreckt. Die Omnibus-Pakete sind „Entlastungspakete“ – sie schieben die CSRD für viele Unternehmen nach hinten, heben die Eintrittsschwellen an und machen die Berichte schlanker, ohne das Grundprinzip der Nachhaltigkeitsberichterstattung abzuschaffen.

Größere Unternehmen und Konzerne benötigen im Rahmen ihrer eigenen Berichterstattung belastbare Daten aus der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu können auch Mobilitätsdaten von Dienstleistern, Lieferanten oder Tochtergesellschaften zählen. Fuhrparks, Dienstreisen und Pendelverkehr werden damit zunehmend zu relevanten Datenquellen – auch in Unternehmen, die selbst noch nicht unmittelbar berichtspflichtig sind.

Das heißt – und hier sind in den meisten Unternehmen die Fuhrparkverantwortlichen in der Pflicht. Gefragt sind nachvollziehbare, dauerhaft verfügbare und prüffähige Informationen – etwa zur Zusammensetzung der Flotte, zu Antriebsarten, Kraftstoff- und Stromverbräuchen, CO₂-Emissionen sowie zu Car Policies und Mobilitätsrichtlinien.

Die CSRD schreibt keine konkreten Fuhrparkmaßnahmen vor. Sie erhöht aber den Druck, betriebliche Mobilität strategisch zu steuern. Entscheidungen über Fahrzeugklassen, Antriebe, Ladeinfrastruktur oder Mobilitätsbudgets wirken sich damit nicht mehr nur auf Kosten und Abläufe aus, sondern auch auf Nachhaltigkeitskennzahlen und externe Bewertungen.

Der Bundesverband Betriebliche Mobilität unterstützt Unternehmen dabei, die Anforderungen praxisnah zu übersetzen – von der Einordnung der CSRD-Relevanz bis zur konkreten Ausgestaltung nachhaltiger Mobilitätsstrategien. So wird aus der regulatorischen Vorgabe ein Instrument für bessere Entscheidungen im Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement.

Weitere Informationen, Praxiswissen, Tools und konkrete Lösungsansätze:
Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V.
www.mobilitaetsverband.de

Infotabelle CSRD und ESRS Bereich

Zum ausführlicheren BBM-Fachbeitrag zum Thema: https://flotte.de/magazin/flottenmanagement-magazin/2026/1/5/article/10926
Darin: Wen betrifft die Berichtspflicht und was müssen Fuhrparkverantwortliche konkret liefern.


BBM Lokal: Wissen und Netzwerken in Ihrer Region

Mit dem neuen Veranstaltungsformat „BBM Lokal – Wissen und Netzwerken in Ihrer Region“ bringt der Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V. praxisnahes Fachwissen und persönlichen Austausch direkt in die Regionen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen aus dem Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement – von Rechts- und Steuerthemen über Best Practices bis zur strategischen Weiterentwicklung betrieblicher Mobilitätskonzepte.

BBM Lokal richtet sich an Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche sowie Mitarbeitende im Mobilitätsmanagement. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine flexible Tagesgestaltung (Vor- oder Nachmittag bzw. ganztägig) ist möglich.

Termine 2026:
06.05.2026 – Berlin
21.05.2026 – Stuttgart
03.09.2026 – Köln
01.10.2026 – Leipzig

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.mobilitaetsverband.de/bbm-lokal-wissen-und-netzwerken-in-ihrer-region.html

Axel Schäfer Bundesverband Betriebliche Mobilität

Axel Schäfer

Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Bundesverbands Betriebliche Mobilität e.V. und Sprecher der FMFE Fleet And Mobility Management Federation Europe

Bundesverband Betriebliche Mobilität e. V. (BBM)

Foto Titel: © Adobe Stock / Khfd

Foto Axel Schäfer: © Bundesverband für Betriebliche Mobilität

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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