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Das Fahrrad als Alternative zum Pendeln

Frankfurt, 29.11.21

Mann auf dem Fahrrad

Der Bundesverband Zukunft Fahrrad setzt sich für das Fahrrad als Ergänzung oder sogar Alternative zum Dienstwagen ein. Der Zeitpunkt ist günstig: Sowohl Arbeitnehmer:innen als auch Firmen selbst suchen nach flexibleren, günstigeren und ökologischeren Alternativen zum Dienstwagen.

 

Die Bedeutung von Dienstwegen für die Ökobilanz von Unternehmen

Nachhaltigkeit ist heutzutage ein wesentliches Unternehmensziel. Die Mobilität von Mitarbeiter:innen spielt dabei eine große Rolle. Denn in Deutschland ist ein Drittel aller Wege berufsbedingt. Noch ist der eigene PKW die erste Wahl für den täglichen Arbeitsweg, doch Unternehmen und Arbeitnehmer*innen suchen und finden zunehmend umweltschonende, günstige und effiziente Alternativen.

 

Das Fahrrad im Zentrum betrieblicher Mobilität

Wenn auch Sie auf der Suche nach Ergänzungen für Ihren Fuhrpark sind, sollten Sie das Fahrrad in den Fokus nehmen. Es fördert die Gesundheit und Zufriedenheit der Arbeitnehmer:innen und gleichzeitig profitieren sowohl die Umwelt als auch die Unternehmen selbst enorm. Denn die Attraktivität als Arbeitgeber steigt, während Ausgaben sinken.

 

Das Fahrrad ist das kleinste und flexibelste Verkehrsmittel. Es ist emissionsfrei, unabhängig von Fahrplänen und bringt die Menschen von Tür zu Tür – ohne Stau und Parkplatzsuche. Und wer nun einwendet, dass Arbeitsstrecken dafür zu lang wären: fast die Hälfte aller Arbeitswege in Deutschland ist unter 10 km lang. Durch die Elektrifizierung des Fahrrads lassen sich solche Entfernungen mühelos in gut 30 Minuten bewältigen.

 

Hinzu kommt: Radelnde Mitarbeiter:innen haben ein Drittel weniger Krankheitstage. Sie leben gesünder und sind weniger gestresst, denn der Arbeitsweg an der frischen Luft wird als deutlich entspannter wahrgenommen. Unternehmen profitieren zudem finanziell, indem sie Stellplätze einsparen, die schnell mit 3.000 Euro und mehr zu Buche schlagen. Die Verlagerung vom Auto aufs Fahrrad hat also zahlreiche Vorteile und sollte entsprechend von Unternehmen gefördert werden.

 

Status Quo: Das Dienstradleasing boomt

Viele Unternehmen haben sich schon auf den Weg gemacht: Etwa 60.000 Arbeitgeber und die Hälfte aller DAX-Konzerne bieten bereits Dienstrad-Leasing an – in der Regel per Gehaltsumwandlung. Dabei wird die Leasingrate aus dem Bruttolohn bezahlt und der geldwerte Vorteil mit 0,25 Prozent versteuert. Wir finden, das Dienstrad ist für Unternehmen so vorteilhaft, dass es auch als Gehaltsextra sinnvoll sein kann. Das ist seit 2019 komplett steuerfrei.

 

Mobilitätsbudgets als flexibles Instrument

Eine moderne Form der Förderung von Alternativen zum Dienstwagen ist das Mobilitätsbudget. Mobilitätsbudgets bündeln Dienstfahrräder im Leasing oder als Abo, Jobtickets für den ÖPNV, Bahncard und ein flexibles Budget für Taxifahrten und Sharing-Angebote in einer digitalen Lösung – frei kombinierbar und je nach Lebenssituation auswählbar. Dadurch wird ein umfassendes Mobilitätsangebot mit einer besseren Klimabilanz geschaffen. Umweltbewusste Mobilität sollte dabei durch Anreize gezielt gefördert, die Nutzung des Pkw aber nicht untersagt werden. Das ist echte Wahlfreiheit für Arbeitnehmer:innen.

Foto: © Drobot Dean

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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