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Der BVF zum Thema: Tankkarten als Auslaufmodell?

Frankfurt, 27.04.20

Axel Schäfer, Geschäftsführer Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V., mit einem kurzen Statement zum Thema: Tankkarten.

Ist die Tankkarte bald ein Auslaufmodell?

In der Regel arbeiten die meisten Fuhrparks heute mit Tankkarten, die eine übersichtliche und beleglose Abrechnung ermöglichen. Und es geht über das Tanken hinaus: Autowäsche, Öl, Mautgebühren – viele Dinge werden heutzutage mit den Plastikkarten bezahlt. Sie vereinfachen den Abrechnungsprozess, da alle Transaktionen Fahrzeug- und Fahrer-spezifisch aufgezeichnet werden. Auch entfallen überflüssige Dokumentationen, das Einheften von Quittungen und das Bargeldrisiko, Reisekostenvorschüsse werden eingespart und die Flottendaten sind übersichtlich aufbereitet. Anbieter sind die Mineralölgesellschaften, Leasinggesellschaften oder unabhängige Anbieter. Alle bieten gute Services mit den anbieterspezifischen Vor- und Nachteilen, die jedes Unternehmen je nach eigener Situation abwägen muss. Wichtig ist, dass es für den Fuhrparkverantwortlichen leicht nachvollziehbar sein soll, wo, zu welcher Uhrzeit und bei welchem Anbieter getankt wurde. Und das sind auch die Kriterien, die für den Kraftstoffpreis ausschlaggebend sind. Wenn die Manager es schaffen, die Fahrer zu sensibilisieren ihr Tankverhalten danach auszurichten, sinken die Kosten, ohne auch nur einen Liter weniger zu tanken.

 

Wird die Tankkarte verschwinden?

Wir denken schon. Zumindest physisch. Die Digitalisierung schreitet voran und es ist eine Frage der Zeit, bis Apps die Plastikkarte komplett abgelöst haben werden. Ein Beitrag zur Bereinigung des Karten-Chaos. Eine weitere Veränderung ist der Trend hin zu Mobilitätskarten zur Bezahlung von multimodaler Mobilität und fahrzeugnahen Leistungen. Denn Tankkarten im Flottengeschäft müssen der Entwicklung folgen und ganzheitliche Mobilitätskonzepte, alternative Kraftstoffe und Digitalisierung unterstützen.

 

Kraftstoff bezahlen, ohne das Auto verlassen zu müssen, das ist für manche ein Traum. Die Vision eines komplett autonomen Bezahlens hängt aber von der Akzeptanz der Fahrer*innen ab – und die hing bisher hinterher. Zumindest vor der Corona-Krise, die die Vorteile der Digitalisierung bewusster und transparenter gemacht hat. Vielleicht ist nun der notwendige Mentalitätswandel im vollen Gange und der Prozess wird beschleunigt.

 

Weitere Informationen: www.fuhrparkverband.de

Foto: © AdobeStock / pathdoc

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