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Die Hardware allein wird es nicht richten

Frankfurt, 30.07.25

Gastbeitrag Die Technik wird es nicht richten

Warum es auch gute Stimmung braucht, damit die Mobilitätswende gelingt!


Die Diskussion um Elektromobilität wird in Deutschland oft auf Technik reduziert und erst kürzlich stellte Kanzler Merz infrage, ob der alternative Antrieb bis 2035 überhaupt marktfähig sei. Das ist mit Blick auf die globalen Zuwachsraten und Best Practice Cases sehr verwirrend. Es ist sogar äußerst kontraproduktiv! Was wir jetzt brauchen, sind positive Vibes, also gute Stimmung, denn nur so kann diese Transformation vom Verbrenner zum Elektroauto gelingen.

Ohne Akzeptanz und Verständnis für das große Bild, hilft auch die beste Hardware wenig – wenn die alte Welt stirbt und die neue noch nicht geboren ist, braucht es viel Einfühlungsvermögen, damit die Menschen eine so epochale Veränderung wie Elektromobilität als Bereicherung empfinden und Vertrauen gestärkt wird. Wir bei vibe haben von Anfang an den Fokus nicht nur auf unser Abo, unser Engagement im Flottenbereich und die Philosophie „Nutzen statt Besitzen“ gelegt, wir haben darüber hinaus immer auch Storytelling und Content mitgedacht, der auf gute Stimmung einzahlt.

Fuhrparks sind der Treiber für Elektromobilität: Einerseits wird über die Fahrzeugmenge skaliert, andererseits werden die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile, die eine elektrifizierte Flotte bringt, unmittelbar spürbar. Die jüngste Forderung der EU, dass ab 2030 nur noch Elektroautos in Unternehmens- und Mietwagenflotten zugelassen werden dürfen, unterstreicht diese Dynamik.

Dennoch wird es entscheidend sein, wie die Kommunikation rund um diesen Systemwechsel aussieht, wie sehr es gelingt auch HR dafür zu begeistern, Mitarbeiterende in Unternehmen für die neue Technologie zu begeistern. Denn trotz aller Vorteile – leise, effizient, wartungsarm, steuerlich attraktiv – tun sich viele Unternehmen noch schwer. Warum? Weil der Wandel emotional ist. Besitzmodelle, Routinen, Vorurteile – all das bremst mehr als Ladeinfrastruktur oder Modellverfügbarkeit.

Lange Zeit haben viele europäische Hersteller gezögert, das Thema Elektromobilität konsequent anzugehen. Stattdessen wurde diskutiert, relativiert, vertagt – während Pioniere wie Tesla Fakten schufen und neue Maßstäbe setzten, während China den europäischen OEMs den Rang abgelaufen hat. In vielen Flotten erleben wir, dass die Einführung von E-Autos vor allem eine Kommunikationsaufgabe ist. Wer frühzeitig Mitarbeitende einbezieht, Fahrprofile analysiert, auf Aufklärung setzt und mit Rolemodels arbeitet, schafft Akzeptanz. Wer nur von oben verordnet, riskiert Ablehnung.

Dieser einzigartige Wandel in der Automobilgeschichte muss aktiv und überlegt kommuniziert, Bedenken und Herausforderungen müssen ernst genommen werden, die Argumente müssen schlüssig sein. Das E-Auto ist kein Facelift in der Automobilgeschichte, es ist ein völlig neues Produkt – auch wenn es immer noch aussieht, wie ein Auto.

E-Autos sind digital, vernetzt, lernfähig – und Teil eines größeren Systems. Sie laden, speichern, geben Energie zurück. Wer das versteht, erkennt schnell: Die Zukunft der Mobilität ist auch Teil der Zukunft der Energie. Plattformen, Daten, Dienste – sie werden entscheidend für Flottenverantwortliche. Nicht die größte Reichweite gewinnt, sondern das intelligenteste Gesamtpaket.

Auch deshalb bauen wir an einem digitalen Ökosystem, das die unterschiedlichsten Dienstleistungen im Abo vereint und neben Service, Versicherung und Ladeoptionen, Flexibilität und Planbarkeit für Fuhrparkverantwortliche und Nutzende auf ein neues Niveau hebt. Wir sehen täglich – ob bei großen Fuhrparks oder durch Gehaltsumwandlung im Mittelstand: Elektromobilität wird zum Vorteil, wenn sie als Service gedacht wird, nicht als Umstand oder lästige Notwendigkeit.

Optimismus und Zuversicht sind keine Schwächen, sie sind bei Veränderungen dieser Größenordnung treibende Eigenschaften, zumal das Gelingen der Mobilitätswende auch über den Fortbestand der kontinentalen Automobil- und Zulieferindustrie entscheidet: Ohne sie gerät Europas Wohlstand massiv unter Druck.

Mir rund 200.000 rein elektrischen Kilometern, die ich bereits zurückgelegt habe, kann mir nicht vorstellen, im Alltag jemals wieder auf einen Verbrenner zu wechseln. Und das sage ich als bekennender Carguy mit einem doch recht passablen Track-Record, was Autoleidenschaft betrifft. Teil meiner operativen Verantwortung bei vibe ist es, meine unmissverständliche Autoleidenschaft und Begeisterung für den Elektroantrieb, in entsprechende Erzählungen zu verpacken, meine jahrzehntelange Erfahrung im Medienbereich dafür einzusetzen, Content zu produzieren, der auf die positive Wahrnehmung der Mobilitäts- und Energiewende einzahlt.

Wir betrachten auch Kommunikation als Dienstleistung und begleiten sowohl Kunden als auch Partner dabei, Fuhrparkumstellungen mit der entsprechenden Begeisterung aufzuladen, wir beraten UND setzen um, lassen also niemanden einfach nur mit Marketing-Blabla oder werblichen Hochglanzbotschaften allein – wir sind überzeugt davon, dass Elektromobilität die Zukunft ist, also wollen wir auch überzeugen. Deshalb sehen wir den Markteintritt in Deutschland auch nicht als Kampfansage gegenüber anderen Playern, sondern sind ein Enabler für den Wandel, der vor allem auf die Skalierung einer Veränderung einzahlt, von deren Erfolg wir alle profitieren.

Gute Auto-Vibes braucht das Land. Wir bringen jede Menge davon mit!

Foto: © Adobe Stock / Роман Булатов

Besuchen Sie vibe moves you auf der IAA in München.

Wer das Österreichische Scaleup und sein Team besser kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen von 8.-11- September auf der IAA in München persönliche Kontakte zu knüpfen. Anfragen richten Sie bitte direkt an Katharina Wirth-Gorbach, Head of Brand & Marketing. katharina@vibemovesyou.com

Tauschen sie sich mit den Experten von vibe moves you über ihre persönlichen Needs im Fuhrpark aus, diskutieren Sie Herausforderungen und Lösungen im Flottenmarkt und lassen Sie sich von einer Story inspirieren, die betriebliche Elektromobilität auch in Ihrem Unternehmen zur Erfolgsgeschichte machen kann.

Gute Geschichten finden Sie hier: vibetellsyourstory

Christian Clerici Vibe moves you

Christian Clerici

Gründungsteam vibe moves you I Head of Content & Creation

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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