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Die Rechnung geht auf: Wann sich Elektroflotten lohnen

Frankfurt, 26.08.26

Electro Vehicle

Steuervorteile und sinkende Preise für Elektroautos auf der einen Seite, hohe Spritpreise auf der anderen: Auf dem Weg in Richtung Elektromobilität sind die Kosten kein Hindernis mehr. Kopfschmerzen bereiten Flottenverantwortlichen aktuell hingegen noch die Ladeinfrastruktur, die Kostenkontrolle und die Frage, ob Kauf, Leasing oder Abo die passende Beschaffungsform ist.

Steueranreize und Spritpreisanstieg stärken die Stromer

Der Markt hat die Frage nach dem Antrieb der Zukunft im Grunde bereits entschieden. Laut einer Erhebung von Dataforce für die Initiative Klimaneutrales Deutschland lag der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge an den Flottenzulassungen im ersten Halbjahr 2026 bei 30 Prozent. Zudem halten 59 Prozent der befragten Fuhrparkverantwortlichen Elektroautos in der Gesamtkostenrechnung inzwischen für günstiger als Verbrenner.

Ein entscheidender Faktor ist dabei die Besteuerung. Wer einen E-Dienstwagen privat nutzt, versteuert in Deutschland nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises statt 1 Prozent. Das ist für die Berechtigten ein erheblicher Anreiz. Hinzu kommt die Kfz-Steuer, von der Elektroautos bis Ende 2030, in manchen Fällen sogar bis Ende 2035, befreit sind.

Zudem haben sich die Energiekosten zuletzt deutlich verändert. Durch den Iran-Konflikt sind die Spritpreise massiv gestiegen. Mitte August kostete Diesel im Bundesschnitt 2,20 Euro je Liter und damit 59 Cent mehr als im Jahresmittel 2025.

Über eine Haltedauer von vier Jahren macht genau das den Unterschied. Das zeigt die folgende Beispielrechnung: ein BMW X1 sDrive20d gegen einen BMW iX1 eDrive20, die laut Preisliste vom Juli 2026 fast dasselbe kosten – 48.800 Euro gegenüber 49.400 Euro. Zugrunde liegen 20.000 Kilometer im Jahr über 48 Monate, ein Dieselverbrauch von 6,5 Litern und ein Stromverbrauch von 19 Kilowattstunden je 100 Kilometer, gerechnet mit 2,20 Euro je Liter Diesel und 34 Cent je Kilowattstunde – also dem Betrag, den der Arbeitgeber 2026 für das Heimladen steuerfrei erstatten darf.

Unterm Strich kostet der Diesel den Arbeitgeber über vier Jahre rund 65.800 Euro, der iX1 hingegen nur rund 54.000 Euro – ein Unterschied von knapp 11.800 Euro bei praktisch gleichem Anschaffungspreis und identischer Fahrzeugrate.

Was ein digitales Ökosystem übernimmt

Der Kostenvorteil in diesem Beispiel verteilt sich dabei auf die zwei etwa gleich großen Blöcke Energie- und Lohnnebenkosten. Die Ersparnis bei den Lohnnebenkosten fällt immer an, egal wie das Fahrzeug genutzt wird. Der Energievorteil gilt hingegen nur, solange günstig geladen wird.

Um das volle Potenzial auszuschöpfen, muss ein Fuhrpark die Ladekosten also im Griff haben. Möglich wird das mit einem digitalen Ökosystem, das Ladepreis, Abrechnung und Dokumentation in einem Prozess zusammenführt und damit den Unternehmen die Aufgabe Fuhrparkmanagement spürbar erleichtert. Fahrzeugdaten sammeln, Ladevorgänge dokumentieren, Kosten aufschlüsseln – all das kostet Zeit und bindet Ressourcen. Ein Ökosystem, das Abläufe vereinfacht und Einblicke in Nutzung, Ladeverhalten und technische Parameter der Fahrzeuge bietet, kann für Fuhrparkmanager ein wirkungsvolles Tool sein, das ihre Arbeit spürbar erleichtert und gleichzeitig die Kosten rund ums Laden senkt.

Kauf, Leasing oder Abo – was wann passt

Auch bei Elektrofahrzeugen steckt in der Beschaffungsart mehr Spielraum als die Monatsrate vermuten lässt. Wer kauft, wird Eigentümer und kann die neue Sonderabschreibung von 75 Prozent der Anschaffungskosten im ersten Jahr geltend machen. Dafür bindet das Fahrzeug Kapital, und es bleibt das Restwertrisiko im Haus – bei Elektroautos noch die größte Unbekannte. Laut DAT halten dreijährige Stromer im Juni 2026 nur 50,9 Prozent ihres Listenpreises, vergleichbare Benziner dagegen 59,6 Prozent.

Beim Leasing verteilt sich das Kostenrisiko je nach Vertrag: Beim verbreiteten Kilometerleasing trägt es mehr der Leasinggeber, beim Restwertleasing eher der Leasingnehmer. In der Rate ist dieser Unterschied oft nicht eindeutig zu erkennen. Die Laufzeit beträgt in der Regel 36 Monate. Wartung und Versicherung kommen je nach Vertrag extra hinzu und die Sonderabschreibung nutzt die Leasinggesellschaft.

Beim Abo sind dagegen alle Kosten in der Rate enthalten: Versicherung, Wartung, Reifen, Kfz-Steuer und Zulassung. Bei vibe moves you packen wir zusätzlich eine Ladekarte und das ganze Ökosystem mit hinein. Es gibt keine Anzahlung, kein gebundenes Kapital und kein Restwertrisiko. Zwar liegt die Rate etwas über einer reinen Leasingrate, doch es führt in die Irre, zwei Monatsraten einfach nur nebeneinanderzulegen. Entscheidend ist, welche Leistungen enthalten sind und wie die Risiken verteilt sind.

Für wen sich das Abo rechnet

Das Abo zeigt seine Stärken vor allem überall dort, wo Unwägbarkeiten das Risiko definieren und daher Flexibilität gefragt ist, zum Beispiel in der Hochlaufphase einer Firma. Dazu kommt das Tempo der Technik – Reichweiten und Ladeleistungen nehmen immer weiter zu. „Ich würde elektrisch fahren, aber ich will mich nicht mehrere Jahre festlegen“, ist der Satz, den ich in Kundengesprächen am häufigsten höre. Die kürzere Laufzeit – zwischen 6 und 48 Monaten, mit der Möglichkeit zum Modellwechsel im laufenden Vertrag – schafft die Option, jederzeit flexibel zu justieren, statt erst nach vier Jahren.

Den größten Unterschied im Alltag machen jedoch die in der Rate enthaltene Leistung: Wartung und Werkstattorganisation, Pannenhilfe und Schadenmanagement sind inbegriffen, weitere Services wie Parken und Waschen folgen in Zukunft. Bei vibe e-connect zusätzlich das gesamte Fuhrparkmanagement – gerade auch für Unternehmen ohne eigene Fuhrparkabteilung ein attraktiver Aspekt. vibe moves you hat e-connect gemeinsam mit dem Mannheimer Digitalspezialisten Tronity als digitales Ökosystem entwickelt. Hier ist in der Monatsrate alles drin: eine Ladekarte für günstiges Schnellladen unterwegs, das Fleet Cockpit mit einem Überblick über alle Fahrzeuge einer Flotte sowie die Driver App, die den aktuellen Ladestand, die Reichweite und den Kilometerstand in Echtzeit anzeigt. Außerdem wird jede Fahrt mit Verbrauch und Distanz erfasst und auf Wunsch ein digitales Fahrtenbuch mit Trennung von Privat- und Dienstfahrten geführt.

Auch das einfache Abrechnen von Heimladevorgängen ist bei vibe e-connect inklusive: Das System erkennt sie automatisch über den Fahrzeugstandort, ermittelt die Lademenge aus dem Batterieladezustand und rechnet sie mit dem hinterlegten Tarif ab – in der Regel 34 Cent. Den Bericht erzeugt der Fuhrparkverantwortliche auf Knopfdruck, der Fahrer bestätigt ihn in der App. Zusätzliche Hardware oder eine neue Wallbox sind nicht erforderlich.

Am Ende trägt ein Abo also dazu bei, eine Umstellung auf eine E-Flotte wirklich zu erleichtern: durch einen kalkulierbaren Monatsbetrag, eine kurze Bindungsfrist und einen Anbieter, der sich um Restwert, Service und Ladeabrechnung kümmert.

Vibe Martin Rada

Martin Rada

Geschäftsführer, vibemovesyou

Martin Rada verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie. Er hat in unterschiedlichen Positionen für verschiedene Importeure gearbeitet – unter anderem bei Renault und als Geschäftsführer für FCA, wo er für die Marken Fiat, Alfa Romeo und Jeep in Österreich, Deutschland, Benelux und den nordischen Ländern verantwortlich war. Anschließend begleitete Rada den Start der Geely-Tochter LEVC in Europa. Seit 2021 leitet er als Geschäftsführer den Abo-Anbieter vibe moves you.

Über vibe moves you

Ohne Aufwand, ohne Risiko und ohne langfristige Verpflichtung: Mit seinem innovativen E-Auto-Abonnement setzt vibe moves you einen starken Impuls für ein neues Fahrzeugerlebnis. Zum All-inclusive-Monatspreis können Kundinnen und Kunden online E-Autos vieler verschiedener Marken abonnieren – per „revibe“ auf Wunsch auch gebraucht und damit noch nachhaltiger. Das junge Unternehmen aus Wien hat sich in Österreich bereits zum Marktführer entwickelt und inzwischen auch den Sprung auf den deutschen Markt gewagt.

Foto Titel: © Adobe Stock / DigitalPen TH

Foto Autor: © vibemovesyou

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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