Ein europäisches Netzwerk ist eine großartige Idee

Frankfurt, 26.06.19

Wer für Mobilitäts- und Fuhrparkmanagement in seinem Unternehmen verantwortlich ist, der hat in der Regel immer wieder auch internationale Fragestellungen auf dem Tisch. Selbst, wenn sein Fuhrpark im Normalfall über Deutschlands Straßen rollt und die meisten Mobilitätsanforderungen im jeweiligen Heimatland liegen. Die in Wien Anfang April aus der European Fleet and Mobility Management Association hervorgegangene und weiterentwickelte FMFE Fleet And Mobility Management Federation Europe ist ein junges europäisches Netzwerk, das bei vielen Themen helfen kann.

In der FMFE haben sich inzwischen sieben Landesverbände und Organisationen zusammengetan, eine gemeinsame Satzung verabschiedet und bereits viele Ideen diskutiert und auf den Weg gebracht. Experten für Mobilitätsmanagement von Verbänden und Organisationen aus Spanien, Italien, Deutschland, Schweiz und Österreich waren bei der Gründungsversammlung dabei. Bereits im Mai kamen Großbritannien und Frankreich dazu. Im Rahmen der Gala Flotte Auto in Paris von Agora Fonctions, Frankreich, wurde die neue Interessenvertretung auch den französischen Fuhrpark- und Mobilitätsmanagerinnen und -managern vorgestellt. Mit dem Know-how aus sieben europäischen Ländern wird direkt und ab sofort ein attraktiver, grenzüberschreitender Service geboten, wenn in einem der Mitgliedsländer Fragen zu europäischen oder landesspezifischen Themen aufkommen. Die nationale Organisation wird über die FMFE gerne den Kontakt mit der betreffenden Landesorganisation herstellen. Unternehmen können so auf das Know-how der jeweiligen Landesverbände und -organisationen zurückgreifen und vom europäischen Netzwerk direkt profitieren.

Know-how macht den Erfolg

Die FMFE will darüber hinaus eine Informationsplattform aufbauen und Benchmarks und europäische Standards für internationales Mobilitäts- und Fuhrparkmanagement setzen, die in den beteiligten Ländern entwickelt und umgesetzt werden können. Außerdem sollen Studien zu relevanten Themen erstellt werden. Mittelfristig will der Zusammenschluss auch als Interessenvertretung für Fuhrparkbetreiber in der Europäischen Union fungieren.

Da die Anforderungen an die betriebliche Mobilität auch vor dem Hintergrund der internationalen Aufgaben immer komplexer werden, empfiehlt der Fuhrparkverband den neuen Zertifikatslehrgang mit dem Abschluss “Zertifizierte/r Mobilitätsmanager/in (BVF)”. Die Weiterbildung ist eine gute Grundlage, denn hier wird eine umfassende Sicht auf betriebliche Mobilität gegeben und die Fähigkeit entwickelt, Mobilitätsmanagementprojekte fachlich zu leiten. Der Lehrgang startet am 18. September 2019 und endet mit der Zertifizierung im März 2020 (mehr siehe hier).

Weitere Informationen: Statement von Axel Schäfer im Video

Foto: © Gala FlotteAuto

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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