- Private Nachfrage steigt, zusätzlich decken sich Vermieter reichlich ein
- Förderung beflügelt Privatmarkt und viele Verbrenner für Vermieter
- Auch Transportermarkt greift zu Elektro, aber nicht wegen der Förderung
Private Nachfrage steigt, zusätzlich decken sich Vermieter reichlich ein
Nachdem der deutsche Pkw-Markt im vergangenen Monat um leichte 4 Prozent gewachsen ist, katapultierte der März die Wachstumsraten wieder deutlich nach oben. Durch die neue Förderung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden, die erste Effekte zeigte, wuchs der Gesamtmarkt um ganze 16,0 Prozent und kam insgesamt auf 294.147 Neuzulassungen. Insgesamt trügt das Bild dennoch ein wenig, denn ein Blick auf den SAAR verrät, dass der Markt gerade einmal bei 2,87 Mio. Pkw am Jahresende rangieren würde, wenn jeder Monat so stark laufen würde wie der März. Der März im Vorjahr lief also eher schlecht, wodurch der aktuelle Monat wachstumstechnisch stärker erscheint. Zusätzlich standen dieses Jahr 1,4 zusätzliche Arbeitstage zur Verfügung.
Der Anstieg von über 40.000 Pkw kam von allem aus zwei Kanälen: der Privatmarkt stieg um ganze 22,2 Prozent, der Kanal der Autovermieter sogar um 38,1 Prozent. Dennoch waren alle Kanäle im Plus im März. Auch der Flottenmarkt wuchs mal wieder und legte um 8,6 Prozent zu. Autohandel und Fahrzeugbau legten um 2,6 und respektive 14,6 Prozent zu, lagen volumentechnisch aber am unteren Ende was die Zuwächse angeht.
Förderung beflügelt Privatmarkt und viele Verbrenner für Vermieter
Wie bereits erwähnt, konnte man im März die ersten Zulassungen der neuen Förderung der Bundesregierung wiederfinden. Insgesamt war es sogar der drittstärkste Monat jemals für E-Autos in Deutschland. Im Privatmarkt verdoppelte sich die Zahl der E-Autos im Vergleich zum Vorjahr. Damals wurden noch knapp 14.000 E-Pkw zugelassen, im März diesen Jahres lag die Zahl bei 31.500 (+123%). Interessanterweise kamen Plug-Ins im Privatmarkt nicht in Fahrt, obwohl diese auch gefördert werden. Sie verloren sogar an Volumen gegenüber letztem Jahr (-4%).
Doch auch Verbrenner konnten wieder in die Spur finden, da sich die Nachfrage innerhalb der Kanäle weiter zu verlagern scheint. Während sich Flotten und Privatleute zunehmend auf BEVs zu fokussieren scheinen, nutzen Autovermieter die Chance, um sich mit Verbrennern einzudecken. Für Vermieter sind diese schlichtweg leichter zu vermarkten und fahrbereit zu halten. Benziner und Diesel wuchsen gemeinsam um fast 6.000 Einheiten in dem Kanal und machten damit wieder 80 Prozent aller Vermieter-Zulassungen aus.
Auch Transportermarkt greift zu Elektro, aber nicht wegen der Förderung


