Ford Edge: klare Kante zeigen

Frankfurt, 27.05.19

Der größte Ford-SUV auf europäischen Straßen hört auf den Namen Edge (Kante) und Der größte Ford-SUV auf europäischen Straßen hört auf den Namen Edge (Kante) und begeistert durch seine Größe, viel Ausstattung, dynamisches Fahrverhalten und einige technische Leckerbissen..

„Das ist ein großes Auto“, staunt einer der Dataforce-Testfahrer, als er zum ersten Mal vor dem Ford Edge steht. Dennoch wirke, so die Piloten unisono, das größte SUV der amerikanischen Ur-Automarke nicht klobig, im Gegenteil. Das Design sei „funkyer“ als andere Geländeschlitten dieser Klasse, vor allem die zu Testzwecken angelieferte ST-Linie wirke „richtig sportlich, aggressiv und cool“. Die Ausmaße des Cruisers – stattliche 4,81 Meter lang und 1,93 Meter breit – fordern aber in der Praxis dennoch ihren Tribut. „Während der Ausfahrt aus der Tiefgarage ist Vorsicht geboten“, das Parkassistenzsystem unterstütze dabei aber „vortrefflich“, so merkt ein Dataforce Fahrer an – ohne die lauten und nervigen Töne, mit denen andere Parkautomaten der Umwelt mitteilen, dass sie jetzt arbeiten.

Überhaupt, so der Eindruck unserer Piloten, habe die europäische Entwicklungsabteilung ein ursprünglich amerikanisches Auto erstaunlich gut an die hiesigen Anforderungen angeglichen. „Alle Sachen passen im Fahrzeug“, notiert einer ins Bordbuch, von den Sitzen, die sich leicht einstellen lassen, über die entspannte Fahrhaltung bis hin zu den vertrauten Bedienelementen. Die riesigen Ausmaße sparen sogar so manche Fahrt zur Leihwagenzentrale – einer unser Tester hat es geschafft, eine Biergarnitur mit 2,20 Metern Länge in die Ladefläche zu hieven. Das sind die Momente, in denen man sein großes Auto liebt.

Aufgeräumtes Cockpit und viel Platz (Foto: © Ford Werke GmbH)

Einfach mit der Welt verbunden (Foto:© Ford Werke GmbH)

Agile Motoren und entspanntes Fahrgefühl

Trotz der Größe des SUV habe man, so die Meinung aller Probelenker, nie den Eindruck, dass der Ford Edge schwerfällig daherkomme – andersherum, der große Kölner wirke „für ein zwei Tonnen Fahrzeug eher spritzig“. Das liegt zum einen an dem außerordentlich kraftvollen und dynamischen Bi-Turbo-Diesel, der mit dem bauartbedingt doch recht stattlichen Gewicht keine Mühe hat. Zum anderen haben die Ford-Ingenieure ihren Vierradantrieb auf Effizienz getrimmt. Ein „Fuzzy-Logic-Algorithmus“ entscheide, so Ford bei der Modellvorstellung, „innerhalb von zehn Millisekunden“, ob eine Achse als Vortrieb ausreicht oder ob der Untergrund die größere Traktion von vier Rädern erfordert. Das „Disconnect-Technology“ genannte System greift bei der Berechnung auf sämtlich Daten im Fahrzeug zurück, dutzende Sensoren liefern Informationen über Fahrbahnbeschaffenheit, Temperatur, Traktionsverhältnisse, sogar die Scheibenwischertätigkeit und natürlich die Anhängelast werden berücksichtigt. Die Aktivierung der zusätzlichen Antriebsräder erfolgt laut Ford 20 Mal schneller als ein menschlicher Wimpernschlag. Der Vorgang selbst bleibt für Fahrer und Passagiere unbemerkt. Gegenüber einem herkömmlichen Vierradantrieb soll das System 6,5 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen.

Das alles wirkt sich natürlich auf das Fahrverhalten des Ford Edge aus. Die Karosserie bleibe verwindungssteif, die Sitzposition in den „Supersitzen“ sei ideal. Das ergonomische Cockpit und die aufgeräumte, neu gestaltete Schalteinheit lassen eben jene souveräne Haltung zum Rest des Verkehrs aufkommen, die man von einem großen und leistungsfähigen SUV erwarten kann. Zum entspannten Fahrerlebnis tragen auch die „nahezu umfassenden Assistenzsysteme“ bei, die in unseren Test-Edge eingebaut waren. Die erledigen ihre Arbeit „geräusch- und ruckellos“, genauso wie das 8-Gang-Automatikgetreibe, das den Ford immer in der richtigen Übersetzung bewegt.

Übersichtliche Instrumente (Foto: © Dataforce GmbH)

Beeindruckend viel Platz (Foto:© Dataforce GmbH)

Das Auto als Hotspot

Besonders angetan sind unsere Tester von der Innenausstattung und der Konnektivität. Das Auto verfügt über eine Vielzahl an USB-Anschlüssen, Apple Carplay und Android Auto sind selbstverständlich, Ladeschale, ein phänomenales Soundsystem und viele moderne Nettigkeiten mehr ebenfalls. Der Wagen kann sogar via LTE zum Hotspot gemacht werden und bis zu zehn Geräte mit schnellem Internetzugang versorgen – ein gleichermaßen familien- wie businessfreundliches Feature. Auch die Sitze sind für Mehrpersonenbetrieb ausgelegt – selbst die Möbel im Fond sind nicht nur bequem, sie lassen sich auch separat beheizen. Einer unserer Testfahrer freut sich über das riesige Panoramadach, das für viel Helligkeit sorgt, sogar das Lenkrad wird lobend erwähnt.

Fazit: Der Ford Edge ist ein rundum gelungener, hübscher und riesengroßer SUV, der nicht nur als Businessliner, sondern auch als Familienfahrzeug und natürlich als Zugmaschine eine gute Figur macht. Wer also mit einem großen Hyundai liebäugelt, weil er sein Auto hin und wieder abseits des Asphalts und womöglich gar mit einem Anhänger bewegt, hat mit dem großen Kölner eine gute Alternative. Das Auto braucht sich aber auch gegen die Premiumkonkurrenz aus Ingolstadt, München oder Wolfsburg nicht verstecken. Im Gegenteil: Mit dem Ford Edge fährt ein souveränes, gut gestyltes Fahrzeug auf den Firmenparkplatz, das zudem noch mit ordentlicher Serienbestückung, vernünftigen Ausstattungspaketen und einem im Vergleich sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis punktet. Der Name verpflichtet: Ein Ford Edge zeigt klare Kante.

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Großes Foto:© Ford Werke GmbH

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