Hyundai Kona – kompakter Koreaner

Frankfurt, 30.01.18

Mit dem Kona von Hyundai ist seit November ein weiteres neues Kompakt-SUV auf dem deutschen Markt. Neben einem scharf gezeichneten Design gibt es Allradantrieb und viele Assistenten. Der neue Allrounder soll für die Koreaner nun mit einem deutlich extrovertierteren Äußeren als viele seiner Konkurrenten die Klasse aufrollen. Auf dem neu entwickelten Unterbau mit McPherson-Vorder- und Multilenker-Hinterachse sitzt ein stabiler Fünftürer mit schmalen LED-Scheinwerfern.

 

Auffällig und farbenfroh

Äußerlich tritt der Kona ähnlich wie Nissans Juke oder der Toyota C-HR polarisierend auf: So gibt es eine dreigeteilte Licht-Optik, Plastikbeplankungen und auf Wunsch ein schwarzes Dach und poppige Außenfarben. Innen ist der neue Hyundai zwar auch mit verschiedenen Farbakzenten versehen, versprüht aber im Wesentlichen in schwarz-grauer Ernsthaftigkeit Kompaktklassen-Feeling. Alle Schalter sind da, wo sie hingehören. Und dort, wo es schlichtweg praktischer ist, gibt es tatsächlich noch Tasten – bei der Klimaanlage zum Beispiel. Für das Einstiegsmodell ist kein Touchscreen orderbar – aber auch das Fünf-Zoll-LCD-Display reicht als Infocenter für Radio oder Bluetooth-Anbindung des Handys vollkommen aus.

Außen Auto, innen Info

Wer ein gutes Smartphone hat, für den ist schon das nächstgrößere Infotainment-Paket empfehlenswert. Es hat einen Sieben-Zoll-Touchscreen und ebnet Navi und Musikstreaming per Apple CarPlay und Android Auto den Weg in den Kompakt-SUV – in der Top-Version findet sich ein acht Zoll großer Bildschirm mit Rückfahrkamera und Festplatten-Navigation. Lebenslang sind dabei Daten-Updates für den Pfadfinder integriert. Das Smartphone kann im Kona übrigens induktiv geladen werden. Sehr gut abzulesen, selbst bei praller Sonne, ist auch das optionale Head-up-Display. Alle wichtigen Infodaten werden dabei ausreichend hell auf eine kleine Glasscheibe projiziert.

Die Sitzposition im neuen Hyundai ist zwar leicht erhöht, doch fühlt er sich mehr wie ein Kombi als wie ein Geländewagen an. Auch hinten reicht der Platz für zwei Erwachsene auf längerer Fahrt. Deren Gepäck findet im 361 Liter fassenden Kofferabteil genug Raum.

Zunächst Benziner, später Diesel und Elektro

In Sachen Antrieb gab es zum Marktstart ein Einstiegsmodell mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo und 88 kW/120 PS, das manuell geschaltet und über die Vorderachse angetrieben wird. Entscheidet man sich für das Topmodell mit einem 130 kW/177 PS starken 1,6-Liter-Benziner, zählen Allradantrieb und ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zum Serienumfang.

Ab April werden Dieselaggregate mit 115 oder 136 PS und 320 Newtonmetern Drehmoment nachgelegt, die Hyundai gerade komplett neu entwickelt. Im Juni startet gar der erste Elektroantrieb der Klasse im Kona. 390 Kilometer realistische Reichweite, auf Wunsch auch Allrad und keine Einbußen beim Platz verspricht der Hersteller. Und im Dezember folgt schließlich die stärkere LG-Batterie mit 500 Kilometer Reserve.

Für auffälliges und extravagantes Design stand Hyundai bislang nicht. Aber um die Nissan Juke-, Toyota CH-R- und Audi Q2 Fans zu betören, musste man schon einmal etwas mehr aus sich herausgehen. Und der Kona ist das Resultat. Das Innenraumdesign kann nicht ganz mit der von der Karosserie geweckten Erwartung Schritt halten, dafür stimmt, wie gewohnt, bei Hyundai der Rest: die Motorisierung und das Preis-/Leistungsverhältnis. Ein weiterer Pfeil im Köcher der Südkoreaner.

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