Jaguar E-Pace: Mit elegantem Schwung

Frankfurt, 27.03.18

Jaguar nimmt erstmals ein Kompakt-SUV ins Programm. Mit dem neuen E-Pace bieten die Briten seit Anfang des Jahres eine kleine und günstigere Alternative zum 2016 gestarteten F-Pace an.

Optisch folgt der neue Crossover der vor zwei Jahren eingeführten sportlichen Linie des großen Bruders – dennoch ist das Auto keine geschrumpfte Kopie des Mittelklasse-SUV. Das Dach wirkt sogar noch stärker geduckt, Front und Heck noch flotter gestaltet – Anklänge an den Sportwagen F-Type schwingen mit. Unter der dynamischen Karosserie steckt die Plattform des Range Rover Evoque von der Geländewagen-Schwester Land Rover. Die eng geschnittenen Sportsitze, das dem Fahrer zugewandte Cockpit und die wuchtige Mittelkonsole umschließen den Piloten förmlich, so dass er sich auch bedingt durch die für einen SUV recht tiefe Sitzposition fast wie in einem Sportcockpit fühlt.

Aufgeladene Motoren mit niedrigem Verbrauch

Den dynamischen Anspruch will auch die Motorenpalette unterstreichen, die von einem 221 kW (300 PS) starken Benziner angeführt wird. Wie alle anderen Triebwerke im E-Pace verfügt er über vier Zylinder, zwei Liter Hubraum plus Turboaufladung. Für einen SUV bemerkenswert niedrig sind die Normverbrauchswerte: Das sparsamste Modell, ein Diesel mit 110 kW (150 PS) soll in Kombination mit Frontantrieb gerade einmal 4,7 Liter auf 100 Kilometern benötigen.

Zwischen den beiden Polen erstreckt sich das weitere Motorenangebot, das aus dem Einstiegsbenziner mit 183 kW (250 PS) sowie zwei Dieseln mit 132 kW (180 PS) und 177 kW (240 PS) besteht. Ein heckbetonter Allradantrieb mit Torque-Vectoring-Funktion ist bei den drei Motoren immer an Bord, eine Neungangautomatik als empfehlenswertes Upgrade zur Sechsgang-Handschaltung mindestens optional zu haben.

Abseits vom flotten Fahrverhalten kann der E-Pace aber auch mit Alltagstauglichkeit überzeugen. Während der Fahrer eng eingebettet sitzt, hat sein Beifahrer viel Platz in alle Richtungen. Hinter dem Duo haben Erwachsene sehr viel Knie- und ordentliche Kopffreiheit. Lediglich Großgewachsenen droht Kontakt mit dem Dach. Der Kofferraum bietet mit 577 bis 1.234 Litern zwar keine Spitzenwerte, aber immerhin gehobenen Durchschnitt. Wirklich praktisch jedoch sind die Fächer in den Türen, in die selbst große Flaschen im 45-Grad-Winkel Platz hineinpassen.

Klassische Ausstattungspakete und Assistenten

Serienmäßig an Bord sind beim E-Type in der Basisvariante unter anderem LED-Scheinwerfer, Zweizonen-Klimaautomatik und 17-Zoll-Felgen. Das Assistenten-Paket umfasst unter anderem ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung, Spurhaltehelfer, eine Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung sowie einen adaptiven Tempomat. Auf der Optionsliste finden sich neben Matrix-LED-Lichtern und Head-up-Display auch ein WLAN-Hotspot, vier 12-Volt-Ladeanschlüsse und fünf USB-Buchsen. Spezielle Offroad-Technik wie Sperren und Untersetzung fehlen allerdings – genauso wie die aus anderen Asphalt-SUVs des Konzerns bekannte Auswahl elektronisch angepasster Fahrprofile für unterschiedliche Untergründe. Immerhin gibt es eine Einstellung für das sichere Anfahren auf rutschigem Belag, das vor allem Gespannfahrern helfen dürfte.

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