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Jeep Wrangler: Urgestein in neuem Gewand

Frankfurt, 28.10.19

Mit dem Auslaufen des Land Rover ist der Jeep Wrangler neben der G-Klasse der letzte Offroader, der wirklich in jedem Gelände zuhause ist. Auch unter Fiat-Ägide bleibt der Jeep seinen Ahnen treu. Der Fahrbericht:

Sieben Rippen hat der Kühlergrill des Jeep Wrangler – eine Replik auf die Ur-Jeeps, jene ersten „Willys“, von denen Fans behaupten, sein hätten den zweiten Weltkrieg alleine gewonnen. Kaum ein Auto, dass sich über die Jahrzehnte mehr zur Ikone entwickelt hat. De facto ist nach dem Abschied des Land Rover der Jeep der letzte traditionelle Geländewagen. Allen Dataforce-Testfahrern gefiel prompt die neueste Generation des Wrangler – eben gerade, weil die Neuinterpretation des „ikonischen“ Designs „besonders gut gelungen“ wirkt.

Die Gestaltung sei „ein Statement“, notiert einer, einem zweiten gefällt, wie „die bekannten Designelemente mit neuen Techniken, etwa LED-Scheinwerfern, kombiniert sind“ – es entstehe ein „modernes Gesamtbild“. Ein weiterer Dataforce-Tester bemerkt amüsiert, man müsse „erst einen Kletterschein machen“, bevor man den Koloss „besteigen“ könne. Der Nutzer sei versucht, sofort „einen Pferdeanhänger zu kaufen, um das Auto wirklich auf den Prüfstand zu stellen“. Darüber hinaus wirke „der Wagen sehr robust“. Ein Eindruck, den die Gummischnallen, die die Motorhaube festzurren, noch verstärken.

Mehr zum Jeep Wrangler: Daten- & Faktenblatt

Foto: © FCA Germany AG

Detaillierte Informationen im Gelände (Foto: © FCA Germany AG)

Accessoires für Jeep Nostalgiker (Foto: © Dataforce)

Zwischen Tradition und 21stem Jahrhundert

Der recht gelungene Kompromiss zwischen traditioneller Linienführung und modernen Elementen setzt sich im Interieur fort. „Der Wrangler besticht durch ein unverwechselbares Design“, freut sich ein Dataforce Pilot. „Die Fenster sind kleiner, die Instrumente stehen sehr gerade“, notiert ein anderer. „Man fühlt sich wie ein Trucker auf einem Highway“, fasst ein Tester zusammen. Allerdings ohne auf „schicke Lederausstattung, Ziernähte und Metallapplikationen“ zu verzichten, die dem Wrangler-Innenraum durchaus ein zeitgemäßes Ambiente bescheren. Zeitgemäß sehen auch die optionalen Touchscreen-Bildschirme aus, die im Wesentlichen das bieten, was heute zu einem gut vernetzten Fahrzeug gehört – vorausgesetzt, es ist nicht in der Walachei unterwegs, wo Telekom und O2 keine Signale mehr hinsenden.

Kompromissloser Allterrain-Gefährte

Apropos Geländetauglichkeit. Das ist natürlich die Domäne eines Jeep Wrangler. Wobei die von uns getestete „Sahara“-Version noch nicht das Nonplusultra darstellt. Enthusiasten wissen sofort, dass mechanische Sperren, entkoppelbare Querstabilisatoren und ähnliche Schmankerl für schwerstes Gelände der „Rubicon“-Ausstattung vorbehalten bleiben. Dennoch sind auch die anderen Wrangler Modelle gute Water und behände Kletterer. Unterstützt werden sie durch Sperren, einer Geländeuntersetzung und hohe Bodenfreiheit. Im Innenraum teilen spezielle Instrumente den Neigungswinkel in Längs- und Querrichtung mit, auch der Lenkwinkel wir angezeigt. Das Navi unterscheidet sogar einzelne Bäume, bei einem Geländeritt oft ein wichtiger Hinweis. Auch das Soundsystem liefert immer den richtigen Ton, Purismus ist dem Amerikaner nicht in die Wiege gelegt.

Im Zweifelsfall entscheiden sich die Ingenieure beim Wrangler für Geländetauglichkeit und Arbeitsfähigkeit, etwa Starrachsen statt moderne Querlenker. Fürs Highway-Cruisen sind andere Jeep-Modelle zuständig. Dennoch geben sich Lenkung und Getriebe im Wrangler durchaus „straßentauglich, komfortabel und bequem“. Die Federung empfanden unsere Tester „stabil und kompakt“, Unebenheiten auf der Straße oder im Gelände bügelt das Fahrwerk „ohne Murren“ glatt.

Unterwegs in rauen Gefilden (Foto: © Dataforce)

Interieur: ausgestattet mit Hightechsystemen (Foto: © FCA Germany AG)

Besonders apart fanden unsere Probanden, dass man den Wrangler in kürzester Zeit zu einem Cabriolet umbauen kann, sogar – auch das eine Verbeugung vor den ersten Willys – die Türen lassen sich mit wenigen Handgriffen aushängen.

Kraftvoller Antrieb, stimmige Übersetzung

Der in unserem Testwagen verbaute 270-PS-Turbodiesel verrichtete seine Arbeit „kernig, kraftvoll und modern“, er zeigte einen „großen Drang nach vorn“. Die 8-Gang-Automatik liefert dazu „butterweich“ die jeweils passende Übersetzung. Mit Rückfahrkamera stellt der Wagen den Fahrer auch in der Stadt nicht vor große Herausforderungen, man schwimmt da freundlich mit. Die extrem hohe Sitzposition vermittelt dabei immer das Gefühl, die Situation jederzeit im Griff zu haben.

Fazit: Wenn die Car-Policy ein solches Gefährt nicht von vorne herein ausschließt und wenn der Dienst in der frischen Natur auch mal in unwegsames Gelände führt, ist der Jeep durchaus eine gute Wahl – für wirklich schweres Terrain sogar der einzige in dieser Preiskategorie. Der absolute Fokus auf „Offroadtauglichkeit“ spürt der Fahrer auch in der Variante Sahara. Eine besondere Nuss gibt dem User-Chooser die Vielfältigkeit der Varianten zu knacken – nicht nur verschiedene Typen und Motorisierungen stehen zur Wahl. Nein, auch mit kurzem oder langen Radstand sowie mit Soft- oder Hardtop kann die Ikone geordert werden. Je nachdem, wie viel Ursprünglichkeit sich der Halter in die Garage stellen möchte.

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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