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Kia Optima PHEV: Doppel-Antrieb

Frankfurt, 28.05.18

Elektro-Power aus Korea: Kia bietet den Optima ebenso wie den Sportswagon auch als Plug-In-Hybrid an. Der Limousine mit Plug-In-Hybridantrieb – vor knapp zwei Jahren als Konkurrent zum VW Passat GTE angetreten – folgte im September 2017 die Kombivariante des Mittelklassefahrzeugs.

Hybridantriebe erfreuen sich größerer Beliebtheit

Diese Mischung aus Elektroauto und Benziner mit niedrigen Verbrauchswerten erfährt verstärkt durch die Dieselkrise Auftrieb. Spätestens seit der Selbstzünder in Verruf geraten ist und Fahrverbote in Städten drohen, interessieren sich vor allem ökologisch Angehauchte vermehrt für alternative Antriebe. Im Februar 2018 wurden im Vergleich zum Vorjahr gut 64 Prozent mehr Elektroautos zugelassen. Die Zulassungen von Plug-in-Hybriden steigerten sich sogar um 77 Prozent. Letztere gelten als besonders alltagstauglich, da sie kurze Strecken mit Strom bewältigen können, lange Fahrten dagegen mit ihrem Verbrennungsmotor.

Überzeugende Verbrauchswerte

Der Optima Sportswagon Plug-in kombiniert wie die Limousine einen Zweiliter-Benziner mit 115 kW/156 PS mit einem 50 kW/68 PS starken Elektromotor. Die Gesamtleistung liegt bei 151 kW/205 PS. Die Kraftübertragung übernimmt eine Sechsgang-Automatik. Der 11,3 kWh starke Akku soll für eine elektrische Reichweite von bis zu 62 Kilometern sorgen.

Dank der etwas größeren Batterie (9,8 kWh bei der Limousine) kann der Kombi acht Kilometer weiter fahren. Den Durchschnittsverbrauch für die ersten 100 Kilometer gibt Kia mit 1,4 Litern an (CO2-Ausstoß: 33 g/km). Das Kofferraumvolumen des Teilzeitstromers beträgt je nach Stellung der Rückenlehne zwischen 440 und 1.574 Liter. Die im Kofferraumboden verstauten Akkus kosten allerdings Stauvolumen: Der Sportswagonmit konventionellen Antrieben bietet zwischen 552 und 1.686 Liter Fassungsvermögen an.

Kleine Aufpreisliste

Bei der Ausstattung zeigen sich die Koreaner bemerkenswert freigiebig: Schon die Serienversion “Attract” bringt unter anderem LED-Scheinwerfer (Abblend- und Fernlicht), dynamisches Kurvenlicht, 8-Zoll-Kartennavigation (inklusive Kia-Connected-Services und Android Auto und Apple Carplay), Rückfahrkamera, Soundsystem, Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit.

Zusätzlich sind ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Memory-Funktion, Sitzheizung vorn, Smart-Key, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Tempomat, Parksensoren vorn und hinten sowie Licht- und Regensensor an Bord.

Typisch für Hybride sind die Anzeigen auf dem je nach Ausstattung 8 oder 9-Zoll-Display: Statt des Drehzahlmessers gibt es eine Energieanzeige. Zwei Tankuhren – eine für Benzin, eine für den Akku – zeigen den jeweiligen Vorrat an.

Würde sich der Optima nicht dem Ende seines Produktlebenszyklus nähern, so würde er sich zweifelsfrei unter jene Modelle einreihen, die im D-Segment den geringsten Wertverlust aufweisen. Tatsächlich ist es erstaunlich, mit welch guten Werten der „betagte“ Optima noch zu glänzen vermag. Das liegt einerseits an der durchaus eleganten Form, andererseits an dem sehr gut funktionierenden Hybridantrieb, der, voll aufgeladen, 50 Kilometer Reichweite realisierbar macht. Die sehr gute Ausstattung und Verarbeitung sowie die sieben Jahre Hersteller-Garantie sind weitere Punkte, die sich positiv auf den künftigen Wiederverkaufspreis auswirken.

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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