Leasing 2019: Marken, Modelle, Serviceleistungen

Frankfurt, 29.07.19

Neben den jährlich aktualisierten Daten zu Leasingquoten und Marktanteilen liefert die aktuelle Dataforce Analyse „Leasing 2019“ erstmals Anteile für Marken und Modelle. Mit im Paket sind zwei aktuelle Ad-hoc-Befragungen, die die Stimmung bezüglich alternativer Mobilitätsoptionen und der Service-Leasingkomponenten wiedergeben.  

Heute kommen nur wenige Flotten ganz ohne Leasing aus. Ob kleine oder große Fuhrparks – die Anteile steigen gegenüber dem Vorjahr leicht an. Aktuell wird über alle Größenklassen hinweg in durchschnittlich mehr als der Hälfte der Fuhrparks mindestens ein Pkw nicht selbst finanziert; bezogen auf Transporter beträgt der Anteil rund ein Drittel. Ein präziseres Bild ergibt sich, wenn man nur Flotten betrachtet, die leasen statt kaufen. Dann steigen die Quoten jeweils, bei Pkws auf mehr als drei Viertel und bei Transportern auf zirka zwei Drittel. Ganz klar, mit der Fuhrparkgröße sinkt der Anteil gekaufter Fahrzeuge.

BMW ist die meistgeleaste Marke

Erstmals hat Dataforce auch einen Blick auf die Top Ten der beliebtesten Pkw Marken und Modelle geworfen. Das Ergebnis ist hochinteressant: Das Trio der Hersteller mit den höchsten Leasinganteilen liegt dicht beieinander: BMW in der Poleposition knapp vor Audi und Seat. Das Schlusslicht bilden Renault und Toyota. Zwischen Platz 1 und 10 liegt eine Spanne von mehr als 25 Prozentpunkten – eine beachtliche Größenordnung.

Betrachtet man die Neuzulassungen, so ist quantitativ VW klar am stärksten vertreten. Zum Vergleich: Seat erreicht zwar nur einen Bruchteil des Marktanteils von VW, doch die Leasingquote ist deutlich höher als bei den Ur-Wolfsburgern. Die Detailauswertungen zu den Top Ten Marken finden sich in der Dataforce Analyse „Leasing 2019“!

Audi A4 wird überwiegend geleast

Bei den Modellen bietet sich ein etwas inhomogenes Bild. 70 Prozent aller Audi A4 Modelle werden geleast – das ist der Spitzenplatz – dagegen nur rund 50 Prozent der Mercedes E-Klasse Varianten. Damit liegen sie auf Platz 9 nahezu gleichauf mit dem Opel Astra. Fahrzeugsegment und Premiumfaktor können diese Unterschiede nur zum Teil erklären.

Bei den Leasing-Anbietern hat sich bezogen auf die Marktdurchdringung wenig verändert. VW Financial Services ist unangefochten vorne und in jeder Fuhrparkgrößenklasse der Primus. Mit deutlichem Abstand folgen Mercedes-Benz und BMW Bank. Erst auf Rang 5 kann sich mit der ALD ein herstellerunabhängiger Leasinganbieter etablieren – interessanterweise vor allem bei den großen Flotten (100 und mehr Fahrzeuge), das gilt im Besonderen auch für den Anbieter Alphabet.

Das Auto ist nicht alles: Services großgeschrieben

Häufig sind einzelne Dienstleistungen bereits Bestandteil eines Leasingvertrages oder sie werden explizit dazugebucht. Wer sie nutzt, ist damit zufrieden oder sehr zufrieden (über 90 Prozent). Leichter Unmut ist am ehesten von den Managern großer Flotten zu hören – vermutlich, weil bei vielen Fahrzeugen einfach mehr anfällt.

Am wichtigsten sind den Fuhrparkleitern Werkstatt- und Reifenservice, ebenso die Schadensabwicklung. Doch die Ergebnisse sind nicht identisch mit der tatsächlichen Nutzung. Die fällt bei den genannten Leistungen etwas geringer aus. Anders sieht es bei Versicherungs- und vor allem Tankservice aus. Beide werden stärker genutzt, als zu erwarten wäre.

Deutlich wird auch: Egal wie groß der Fuhrpark, es geht nicht ohne Werkstattservice. Die Nutzung liegt hier über alle Größenklassen hinweg gleichauf. Unterschiede gibt es beim Tank- und Ersatzwagenservice, beide werden vor allem von Flotten mit 50 und mehr Fahrzeugen geschätzt. Für Fuhrparkleiter kleinerer Pools haben dagegen die Schadensabwicklung und der Versicherungsservice Priorität.

Die Analyse „Leasing 2019“ basiert auf mehr als 21.000 telefonisch über Computer assisted Telephone Interviews (CATI) erhobenen Profilen von Fuhrparks mit mindestens 5 Fahrzeugen. Angereichert wurden diese Daten durch zwei Ad-hoc-Befragungen (CATI) zu den Themen Services & Dienstleistungen und alternative Mobilität & E-Scooter sowie Neuzulassungsdaten.

Das Standardwerk von Dataforce hat 77 Seiten und kann ab sofort zum Nettopreis von 3.650 Euro bestellt werden. Weitere Informationen und das Bestellformular finden Sie hier. Mehr zum Thema: Die wesentlichen Ergebnisse der Ad-hoc-Befragung zu alternativen Mobilitätskonzepten kommentiert Marktforscher Boris Winter im Interview.

Foto: © Adobe Stock / terovesalainen

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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