Ein Mobilitätsangebot hilft nur, wenn es zum Arbeitsweg und zum Alltag der Beschäftigten passt. Welche Verkehrsmittel nutzen sie tatsächlich, was beeinflusst ihre Wahl und was wünschen sie sich von ihrem Arbeitgeber? Das untersucht der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) gemeinsam mit Dataforce im BBM Mobility Survey 2026.
Wie aufschlussreich der Blick auf die Mitarbeitenden ist, zeigte die Befragung im vergangenen Jahr: 2.986 Beschäftigte nahmen teil. Ihr durchschnittlicher Arbeitsweg betrug 20 Kilometer – drei Kilometer weniger als 2024. Zugleich schnitt der Pkw bei der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes besonders gut ab. Fahrrad und ÖPNV scheitern dagegen häufig an den Bedingungen vor Ort. Für Unternehmen stellt sich damit die Frage, welche Alternativen für ihre Belegschaft überhaupt praktikabel sind.
„Wir sind gespannt, wie sich die Einstellung zur Mobilität und die Einschätzung der Mitarbeitenden verändert hat“, sagt BBM-Geschäftsführer Axel Schäfer. Die neue Befragung soll zeigen, wie sich Arbeitswege, Verkehrsmittelwahl und Wünsche seit dem Vorjahr entwickelt haben. Daraus können Unternehmen ableiten, wo ihre Mobilitätsangebote bereits passen und wo Beschäftigte Unterstützung brauchen.
Bis zum 5. Oktober 2026 können alle beruflich mobilen Personen anonym teilnehmen. Unternehmen sind eingeladen, den Befragungslink in ihrer Belegschaft zu teilen. Teilnehmende Unternehmen können zudem eine anonymisierte eigene Auswertung erhalten und ihre Ergebnisse mit den Gesamtdaten vergleichen.
Die Ergebnisse werden Ende November auf der Nationalen Konferenz für betriebliche Mobilität (#NaKoBeMo) in Heidelberg vorgestellt.
Die Studie wird anonym und datenschutzrechtlich unbedenklich durchgeführt
Jetzt an der Befragung teilnehmen: https://survey.dataforce-services.de/BBM_Mobility_Survey_26_Public



