Opel Combo: große Ladenummer

Frankfurt, 26.09.18

In Rüsselsheim ist man sich sicher: Der neue Opel Combo Cargo ist der beste Freund des Handwerkers. Nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern verfolgt der Hochdachkombi erstmals einen neuen Ansatz, weg von der technischen Basis des Fiat Doblò, hin zur Plattform der französischen PSA-Gruppe. Durch Details wie dem opeltypischen Kühlergrill und das von anderen Modellen bekannte LED-Tagfahrlicht in Flügeloptik bekommt der komplett in Rüsselsheim entwickelte Kombi dennoch ein markengerechtes Gesicht, das kraftvoller anmutet als seine Vorgängermodelle.

Vielseitiges Lasttier

Wie bei der Pkw-Version des Hochdachkombis stehen zwei Längen (4,40 und 4,75 Meter) zur Wahl. Je nach Bedarf können zwischen zwei und fünf Personen (Doppelkabine) befördert werden. Bereits in die Kurzvariante passen zwei Europaletten quer hinein, was ein einfaches Be- und Entladen ermöglicht. Wer die Durchreiche in den Beifahrerraum ordert, kann Gegenstände von 3,10 Meter bis zu 3,44 Meter Länge verstauen.

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Die zweigeteilte Heckflügeltüre lässt sich weit öffnen. Außerdem kann der Zugang in den Laderaum über eine seitliche Schiebetüre erfolgen. Gegen Aufpreis ist eine zweite erhältlich. Das Ladevolumen beträgt zwischen 3,3 und 4,4 Kubikmetern und die maximale Nutzlast bei beiden Varianten 1.000 Kilogramm. Eine sensorgesteuerte Überladungsanzeige zeigt nach dem Ampelprinzip grün-gelb-rot den Stand der Beladung an. Wer mehr Ladebedarf hat: Bis zu 1.500 Kilogramm dürfen an den Haken genommen werden. Damit im Laderaum nichts umherfliegt, sind serienmäßig sechs Verzurr-Ösen eingebaut.

Kluge Extras für den Alltag

Als praktisch im Handwerkeralltag könnte sich das adaptive Traktionssystem IntelliGrip erweisen, das für mehr Griffigkeit im unwegsamen Gelände sorgen soll. Zusätzlich 30 Millimeter Bodenfreiheit, Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse, größere Räder sowie variable Federn sind mit dem Baustellen-Setup möglich. 21 Assistenzsysteme stehen beim neuen Combo insgesamt zur Verfügung.

Dazu gehören unter anderem eine permanente Rückfahrkamera als digitaler Innenspiegel, ein intelligenter Tempomat sowie eine Anhängerstabilitätskontrolle. Hinzu kommen Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung, Verkehrsschilder- und Müdigkeitserkennung und viele andere mehr. Wer möchte, kann seinem Fahrzeug selbstverständlich zusätzlich eine Klimaanlage oder Klimaautomatik und Annehmlichkeiten wie eine Sitz- oder Lenkradheizung spendieren.

Für Vortrieb sorgen neben einem Benziner mit 110 PS ein 1,5-Liter-Dieselmotor, der in drei Ausbaustufen mit 75, 100 und 130 PS angeboten wird. Volumenmodell wird das kleinste Aggregat werden, das an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt ist. Ein Allradantrieb soll später folgen.

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Fotos © Opel Automobile GmbH

Der neue Opel Combo Life zeigt, wie ernst Opel beziehungsweise der gesamte PSA-Konzern das Segment der kleinen Vans nimmt. Deutlich mehr als sein Vorgänger bietet er sich als Alternative zu anderen Pkw-Segmenten an und kann dank seines großen Platzangebots auch weiterhin mit echten Transporter-Tugenden punkten. Für höhere Gebrauchtwagenpreise spricht, dass der Combo Life in der Neuauflage anspruchsvollere und zahlungskräftigere Kunden als bisher wird erreichen können.

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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