Range Rover Evoque: britisches Edel-SUV

Frankfurt, 27.08.19

Die Latte liegt hoch: 800.000 Mal gewann der erste Range Rover Evoque das Vertrauen seiner User Chooser. Seine Neuauflage musste also den Charakter behutsam aufnehmen – und doch weiterentwickeln. Das scheint gelungen, wie unser Fahrbericht beweist.

„Stylistisch nah am Vorgänger“, urteilt einer der Dataforce-Testpiloten über den verbesserten Edel-SUV aus der britischen Geländewagenschmiede Land Rover. Und das ist verwunderlich, musste doch jedes Teil am neuen Range Rover Evoque neu gestaltet werden, denn das Fahrzeug steht jetzt auf einer anderen Plattform. Und die Anforderung an die Designer war hoch. Rund 800.000 Mal wurde der Vorgänger verkauft, nicht weniger als 215 Preise heimste er ein. Das laut Land Rover „Designprinzip des Reduktionismus“ bringt die Neuauflage auf den richtigen Weg. Auch der überarbeitete Evoque gewann schon einige Wettbewerbe – unter anderem wurde er von Schwacke und Auto Bild zum „Wertmeister-König aller Klassen“ gekürt. Ein prognostizierter Restwert von rund 65 Prozent nach vier Jahren machen ihn zum wertbeständigsten Fahrzeug im Jahr 2019.

Designprinzip Reduktionismus

Das Design gefiel auf Anhieb auch unseren Testpiloten. „Jaguar Landrover hat beim Update alles richtig gemacht“, fasst einer der Dataforce-Fahrer zusammen. Die „markante Schnauze“ fand ein weiterer bemerkenswert, der nächste notierte, Land Rover habe das „gefällige Design noch einmal deutlich nachgeschärft“. Besonders markant fielen die zur C-Säule ansteigende Karosserie und die minimalistische Lichtsprache auf. Speziell die Scheinwerferschlitze und das schmale Heckleuchtenband seien „echte Hingucker“.

Schnell vernetzt, Wifi auf allen Plätzen (Foto: © Jaguar Land Rover Limited)

Mit allen Wasser gewaschen … (Foto: © Jaguar Land Rover Limited)

British Style im Innenraum

Im Innenraum, so vermerken unsere Piloten, geht es englisch nobel zu. Land Rover hat für sein Luxus-Segment extra angefertigte, nachhaltige Eukalyptus-Melange-Bezüge und Wollgewebe mit eingewebten Recycling-Kunststoff im Angebot. Die Linien im Interieur wirken edel, die Ausstattung „schick“, wie eine weibliche Testerin zu Protokoll gibt. Gefallen fanden unsere Fahrer auch an der Metalleinrahmung am Lenkrad. Ein Proband lobt die „klare Formensprache“ und die „hochwertige Anmutung“ der Innenausstattung, ein anderer fühlte sich an maßgeschneiderte Kleidung aus der Savile Row erinnert – very british.

Infotainment für alle

Ins Auge stechen vor allen die beiden 10 Zoll großen Displays über dem Schalthebel. Mit dem gelang allen Testern ein völlig problemloses Einwählen in das bordeigene Infotainment-System. Der Range Rover Evoque verfügt zudem über 4G-WiFi-Hotspot und über USB-Buchsen und Halterungen für Tablets auch im Rückraum. „Die Displays gefallen mit elegant schlichter Grafik“, schreibt einer der Dataforce-Piloten ins Logbuch, ein anderer freut sich über die „detaillierte Navigation“. Auch das dritte, üppige 12,3 Zoll große Instrumenten-Display weiß zu gefallen. Insgesamt überzeugen auch die Platzverhältnisse, obwohl der „kleine“ Range Rover Evoque mit 4,37 Meter Länge wirklich kein Riese ist. Zwei Isofix-Kindersitze waren aber problemlos unterzubringen. Der längere Radstand führt zu zwei Zentimeter mehr Knieraum im Heck, große Passagiere werden’s danken.

Nur ein kompakter, trotzdem ausreichend Platz (Foto: © Dataforce)

Unterbodenkamera für sichere Geländefahrten (Foto: © Jaguar Land Rover Limited)

Gute Figur in jedem Gelände

Einmal auf der Straße, zeigt der Range Rover seine dynamischen Qualitäten. Der Wagen fühle sich „sehr solide und vertrauenerweckend“, er mache einen „überzeugenden und souveränen Eindruck“. Der 180 PS-Diesel wirkte kräftig, die 9-Gang-Automatik war über jeden Zweifel erhaben. Die Lenkung arbeitet leichtgängig und präzise. Das Kompakt-SUV ließ sich „sehr entspannt durch den Großstadtdschungel“ chauffieren.

Neben den üblichen Assistenzsystemen sind im Range Rover Evoque spezifische Offroad-Helferlein verbaut, denn auch der „kleine Brite“ ist markentypisch ein echter Geländegänger. Mit permanentem Allradantrieb, einer Bodenfreiheit von 212 Millimetern und einer Wattiefe von 60 Zentimetern muss der Lenker auch raues Terrain nicht fürchten.

Geräuschloses, komfortables Gleiten

Dennoch ist der Edel-SUV in jeder Situation gut beherrschbar, verschiedene Fahrprogramme helfen dabei. Mit den eingebauten Kameras wird das Manövrieren der zwei Tonnen schweren Fuhre zum Kinderspiel, sogar der Rückspiegel mutiert auf Wunsch zur Kamera. Das Fahrwerk „ist eher auf Komfort getrimmt“, notiert ein Testpilot, es bügle „Unebenheiten und Schlaglöcher zuverlässig weg“. Positiv hervorgehoben wurde auch die extrem hochwertige Dämmung, die Außenlärm und Motorgeräusche weitgehend wegfiltert – es „reist sich sehr leise im Evoque“. Die Fahrt ähnele eher einem „komfortablen Gleiten“.

Fazit: Für einen unserer Testfahrer gehört der neue Range Rover Evoque zu „dem kleinen Kreis an SUVs, die ich tatsächlich als schön bezeichnen würde“. Ein anderer notiert nach zwei Tagen, er sei „edel und stylisch in einem sehr modernen Auto“ unterwegs gewesen. „Zeitlos“ ist das Etikett, das ein weiterer unserer Testpiloten vergibt, „frisch, modern und sehr gelungen“ urteilt ein vierter. Fuhrparkverantwortliche werden vor allem den hohen Wiederverkaufswert und damit verbunden die niedrigen Raten freuen, die den doch recht hohen Einstiegspreis für das britische Edel-SUV relativieren. Als Firmenwagen setzt der Range Rover Evoque Duftmarken – wer als designorientiert, aktiv und individualistisch gelten will, liegt mit dem noblen Briten genau richtig.

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Foto: © Jaguar Land Rover Limited

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