Kontakt

Sie erreichen uns telefonisch:

+49 69 95930 0

Oder per Mail:

kontakt@dataforce.de

Santa Utility Vehicle: schnelles Raumwunder

Frankfurt, 17.12.19

Einer der ersten Dienstwagen überhaupt ist das Santa Utility Vehicle (SUV) der himmlischen Heerscharen, das schon im Jahre des Herrn 343 in Dienst gestellt wurde und durch wunderbare Ladekapazitäten und eine sensationelle Endgeschwindigkeit glänzt. Fahrbericht eines ganz besonderen Schlittens.

Ältere Flottenmanager erinnern sich noch an die legendäre Zuverlässigkeit der berühmten ersten E-Klasse – liebevoll nach der internen Modellbezeichnung Mercedes Strich Acht genannt. Doch die in guten Taxibetrieben gefahrenen 1,2 Millionen Kilometer des 2-Liter-Diesel verblassen gegen die schier unerreichbare Robustheit des allerersten SUV (Santa Utility Vehicle). Der erste Flottenwagen überhaupt, konstruiert durch den am 6. Dezember 343 in himmlische Dienste getretenen Nikolaus von Myra, zeichnete sich schon vor Ewigkeiten durch einen vorbildlich umweltschonenden Antrieb, hohe Traglast und eben jene sprichwörtliche Unkaputtbarkeit aus. Seither hat der ausschließlich im klassischen Angelred mit Goldapplikationen ausgelieferte Transporter wunderbare 600 Millionen galaktische Kilometer abgespult und nicht weniger als 6.345.687.391 Geschenke zugestellt.

0 Emissionen seit Ewigkeiten

Vor rund 165 Jahren spendierten die Ingenieure der HMW (himmlische Motorenwerke) der Kutsche ein Facelift, das vor allem der Performance diente und eine bessere Leistungsentfaltung verbunden mit deutlich besserem Handling versprach. Erstmals hatten ausgewählte Dataforce-Testfahrer die Chance, den runderneuerten Klassiker probezufahren, um sich von den sagenumwobenen Leistungen selbst ein Bild zu machen. Erstes Ergebnis: Beschwerten sich unsere Testfahrer beim alten Schlitten noch über ein brachiales Untersteuern vor allem auf rutschigem Untergrund – ist davon heute nichts mehr zu spüren. Wie auf Kufen zieht das Gefährt seine Bahn durch Eis und Schnee. Einzig der Dämpfung merkt man die langen Dienstjahre an, das sportlich ausgelegte Fahrwerk ist mittlerweile buchstäblich „bretthart“, wie einer der Dataforce-Piloten bemängelt.

Foto: © Adobe Stock / vectorfusionart

Vorbildlich beim Klimaschutz: 4-Hufe-Rentiermotor (Bild: © Adobe Stock / natasnow)

In den nächsten Tagen erhöhtes Schlittenaufkommen (Bild: © Adobe Stock / OFC Pictures)

Kernstück des Santa-Schlittens ist nach wie vor der extra für die schnelle Beförderung großer Geschenkkörbe entwickelte 32-Huf-Rentierantrieb. Das fellgewärmte Aggregat erreicht den sensationellen Wert von Null Gramm CO2 auf zwei Millionen Kilometer. Das wird allerdings mit einem etwas trägen Anzug erkauft – acht Rentierstärken sind für dieses Gewicht doch „etwas untermotorisiert“, wie einer unserer Testpiloten enttäuscht vermerkt. Einmal in Fahrt, fegen die 128 Geweihenden aber munter und sehr flott durch das Schneetreiben.

Das Design des Ur-Schlittens wirkt sehr „nostalgisch und verspielt“, wie einer unserer Fahrer kritisiert. Die Tatsache, dass das SUV nur in einer Farbe lieferbar ist, lässt auch wenig Spielraum für ein anderes als das himmlische Branding.

Rudimentäre Konnektivität, wenig Assistenzsysteme

Dem normale Bedienfunktionen gewohnten Dienstwagenfahrer ist die Sprachsteuerung und die Konnektivität des sphärischen SUV eher ein Buch mit sieben Siegeln – für die Anbindung ans Firmenhandy stehen nur Manna, eine Hostienapp oder die Posaunen von Jericho zur Verfügung. Die Synchronisation hat bei keinem unserer Testfahrer auf Anhieb funktioniert. Auch die Assistenzsysteme sind nicht auf dem neuesten Stand: Für die etwas flottere Beschleunigung ist optional lediglich eine sogenannte Peitsche verfügbar – der Rentierantrieb reagiert allerdings meist etwas unhirsch und brummig auf den Turbo-Einpeitscher.

Das Weihnachtsmann-Auto oder auch der Christkindl-Schlitten spielt immer dann seine unerreichten Fähigkeiten aus, wenn es um den Transport von Lasten geht. Mit einem Ladevolumen von 8.000 Litern weist das weihnachtliche Raumwunder die vierfache Größe eines normalen Kombis aus, bis zu 9.500 Geschenke befördert das SUV auf einer Tour. Ein Firmensprecher betont, dass diese Delivery-Performance bisher von keinem Konkurrenten erreicht werden konnte – zumindest nicht bei einer Geschwindigkeit von 650.000 Kilometern pro Stunde, also doppelter Lichtgeschwindigkeit. Die sei nötig, um im harten Lieferdienst-Geschäft vom Himmel zur Erde bestehen zu können, denn die „teuflische“ Konkurrenz schlafe nicht.

Fazit: Das Santa Utility Vehicle ist ganz sicher ein fester Bestandteil in der Engelflotte, solange herkömmliche Space-Shuttles nicht die Performance-Werte des Ur-Schlittens erreichen und solange es Kinder gibt, die Schuhe vor die Türe stellen. Einer rein terrestrischen Nutzung im eigenen Fuhrpark stehen die hohen Anschaffungskosten, die Einheitsfarbe und die minimale Konnektivität entgegen. Auch wegen der für Erdbewohner doch etwas hohen Endgeschwindigkeit wird das Auto wohl der himmlischen Flotte vorbehalten bleiben – Gott sei Dank.

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

DATAFORCE - Der Flottenmarkt im Fokus
Mit Wissen, Informationen und der langjährigen Erfahrung von DATAFORCE erfolgreich auf dem Automobil- und Flottenmarkt agieren – das ist die Maxime des führenden Marktforschungs- und Beratungsinstituts für den deutschen und internationalen Flottenmarkt. Neben umfassenden Informationen zur Vertriebsunterstützung bietet DATAFORCE ein umfassendes Portfolio an Informations-, Marktforschungs- und Beratungsdienstleistungen.