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Schweizer Pkw-Markt im Zeichen des Corona-Virus

Frankfurt, 20.04.20

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie führten zum Ende des ersten Quartals auch in der Schweiz zu einem deutlichen Einbruch des Pkw-Marktes. Knapp über 17.350 zugelassene Pkw bedeuteten im März einen Rückgang von 40,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Zulassungen leichter Nutzfahrzeuge waren – wenn auch nicht ganz so stark – mit einem Rückgang von 23,0 Prozent ebenfalls von dieser Entwicklung betroffen.

  

Schweizer Pkw-Markt im März 2020

Im letzten Monat des ersten Quartals gab der Schweizer Pkw-Markt unter dem Einfluss der COVID-19 Pandemie deutlich nach. Während sich der Privatmarkt mit einem Minus von 38,4 Prozent tiefrot präsentierte, sahen sich die gewerblichen Zulassungen gar mit einem Rückgang von 43,3 Prozent konfrontiert. Damit gingen die Zulassungen auf Gesamtmarktebene im März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 40,6 Prozent zurück.

 

Die aktuellen Entwicklungen wirkten sich unterschiedlich stark auf die gewerblichen Detailkanäle aus: Die Firmen-Immatrikulationen im Relevanten Flottenmarkt gingen im abgelaufenen März um 30,1 Prozent zurück. Damit lagen sie zum Ende des ersten Quartals 20,6 Prozent hinter denen des Vorjahresquartals.

 

Die kombinierten Eigenzulassungen auf den Fahrzeughandel/-import gingen im März um 51,8 Prozent zurück und die Immatrikulationen auf Autovermieter lagen im Vorjahresvergleich gar um 65,8 Prozent hinter denen des Vorjahresmonats.

 

Relevanter Flottenmarkt: Mitsubishi und Porsche trotzen dem allgemeinen Abwärtstrend

Entgegen der negativen Entwicklungen des Relevanten Flottenmarktes gab es innerhalb der Top 15 Marken auch Importeure, die sich im abgelaufenen März positiv entwickelten: Mitsubishi (+ 66,7%) stemmte sich hier genauso erfolgreich gegen den Trend wie auch Porsche (+ 16,8%). Audi (- 1,8 %) präsentierte sich im März nahezu auf dem Niveau des Vorjahresmonats und belegte somit Rang 5. Insbesondere Porsche bestätigte damit die starke Performance in puncto Flottenzulassungen seit Jahresbeginn und konnte so das erste Quartal mit dem mit Abstand stärksten Zuwachs (+ 96,2%) aller Top 15 Importeure abschließen.

 

Unter Berücksichtigung des Gesamtvolumens bilden nach Abschluss des ersten Quartals Volkswagen (- 13,2%), Skoda (- 26,9%) und BMW (- 2,4 %) die Top 3 Marken im Relevanten Flottenmarkt. Unter den Top 15 Flottenmodellen im abgelaufenen März konnten insbesondere der VW Passat (+ 37,0 %), der Audi A4 (+ 37,4%) sowie der BMW 3er (+ 27,4%) Zuwächse erzielen. Die volumenstärksten Flottenmodelle im ersten Quartal bilden der Skoda Octavia (- 25,5%), der VW Passat (+ 62,1%) und der VW Transporter (- 22,4%).

 

Leichte Nutzfahrzeuge geben im März ebenfalls deutlich nach

Die Zulassungen leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen konnten sich den schwierigen Marktbedingungen im abgelaufenen März ebenfalls nicht entziehen und gingen um 23,0 Prozent zurück. Davon waren sowohl der Privatmarkt (- 14,1%) aber insbesondere auch die gewerblichen Immatrikulationen (- 25,1 %) betroffen. Im Detail gaben der Relevante Flottenmarkt um 19,3 Prozent, die Zulassungen auf den Fahrzeughandel und -import um 51,3 Prozent und die Immatrikulationen der Autovermieter um 40,4 Prozent nach.

 

Trotz des schwierigen Marktumfeldes im März konnten Ford (+ 5,2%) und Citroen (+ 1,9 %) ihre Flottenimmatrikulationen im Vergleich zum Vorjahresmonat steigern.

Nach Abschluss des ersten Quartals lag Volkswagen (+ 21,3%) in der Gunst des Schweizer Flottenverantwortlichen auf dem ersten Rang. Dahinter folgten Ford (+ 9,6 %) und Mercedes (- 12,3 %).

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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