Škoda Karoq – der kleine Bruder

Frankfurt, 28.02.18

Nach acht Jahren hat Škoda im vergangenen Oktober den Yeti in Rente geschickt. Als Nachfolger trat der Karoq an, der vom Namen her zwar seinem großen Bruder Kodiaq nacheifert, tatsächlich aber mit einem Spanier verwandt ist. Mit dem neuen Modell im Rennen der kompakten Hochsitzer vereinheitlicht Škoda die Namensgebung seiner SUVs (vorne „K“, hinten „Q“). Wie beim Kodiaq stammt der Name von den Ureinwohnern aus dem Westen des US-Bundesstaates Alaska und bedeutet so viel wie „Pfeil“. Der Karoq ist 4,38 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,61 Meter hoch, das sind nahezu die Maße des Konzernbruders Seat Ateca. Kein Wunder, basiert der neue Kompakt-SUV doch auf der gleichen Basis wie der Spanier.

Fünf Triebwerke zum Marktstart

Zum Marktstart stehen fünf Motoren zur Verfügung, zwei Benziner und drei Diesel – allesamt mit Turboaufladung. Das Basisaggregat ist ein 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner mit 85 kW (115 PS), Top-Aggregat ist ein 140 kW (190 PS) starker 2,0-Liter-Diesel mit 400 Newtonmeter Drehmoment, der serienmäßig mit Allradantrieb und dem bekannten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DSG kombiniert ist. Damit sprintet der Karoq in 7,8 Sekunden von null auf 100 km/h und wird maximal 211 km/h schnell. Zur Kraftübertragung mit den fünf Fahrmodi, auch Offroad, dient wahlweise ein Sechsgang-Handschaltgetriebe oder ein Siebengang-DSG.

Zu den typischen „Simply Clever“-Ideen der Škoda-Techniker gehören im Karoq unter anderem der variable doppelbödige Kofferraum mit Größen von 521 bis 1.630 Litern. Außerdem ist der Tscheche auf Wunsch komplett vernetzt, bietet einen Internetanschluss, diverse Fahrassistenten und ein frei konfigurierbares digitales Instrumentenpanel.

Basisvariante Active noch in diesem Jahr

Der neue Škoda Karoq wurde zunächst in den beiden Versionen „Ambition“ und „Style“ angeboten. Die Active soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Zum Serienumfang der mittleren Ausstattung „Ambition“ zählen unter anderem 17-Zoll-Felgen, Klimaanlage, Tempomat, Parksensoren hinten, ein Berganfahrassistent sowie ein 6,5-Zoll-Bildschirm im Innenraum. Im Karoq „Style“ werden dann 18-Zöller, eine Klimaautomatik, beheizbare Vordersitze und ein 8,0-Zoll-Touchscreen montiert.

 

 

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