Viele Unternehmen investieren in moderne Mobilitätsangebote – vom Jobticket bis zum Fahrradleasing. Doch die Nutzung bleibt oft hinter den Erwartungen zurück. Woran liegt das? Nicht an fehlenden Budgets oder Technologien, sondern daran, dass Mobilität häufig an den realen Bedürfnissen der Mitarbeitenden vorbeigeplant wird.
Der entscheidende Hebel liegt deshalb woanders: Mobilität muss als strategisches Thema verstanden werden – eng verknüpft mit HR, Unternehmenskultur und Führung. Nur wer Mitarbeitende aktiv einbindet, reale Pendelwege und Lebenssituationen berücksichtigt und Angebote flexibel gestaltet, schafft Akzeptanz und Wirkung.
Aktuelle Erkenntnisse aus dem BBM Mobility Survey zeigen zudem: Die Mehrheit der Beschäftigten ist grundsätzlich offen für Veränderungen – aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ein „One-size-fits-all“-Ansatz funktioniert nicht mehr.
Handlungsanleitung: In sechs Schritten zu einem funktionierenden Mobilitätskonzept
Mitarbeitende systematisch einbeziehen und Bedürfnisse verstehen
Mobilitätsbedarf analysieren, Befragungen, Workshops oder Pilotgruppen liefern wertvolle Einblicke in reale Bedürfnisse und Hürden.
Bestehende Mobilitätsleistungen bündeln und sichtbar machen
Transparenz schaffen: Was gibt es bereits – und wie wird es wahrgenommen?
Wahlfreiheit ermöglichen statt Vorgaben machen
Flexible Budgets und kombinierbare Angebote erhöhen Akzeptanz und Nutzung.
Mobilität mit HR-Strategie verknüpfen
Employer Branding, Führungskräfteentwicklung und Nachhaltigkeit zusammen denken.
Führungskräfte aktiv einbinden
Ohne Vorbildwirkung bleibt jedes Konzept wirkungslos.
Kommunikation kontinuierlich gestalten
Mobilität ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein laufender Veränderungsprozess.
Was das konkret für Unternehmen bedeutet und wie erfolgreiche Mobilitätskonzepte entstehen, zeigt der vollständige Beitrag von Axel Schäfer im Personalmagazin: https://www.haufe.de/personal/hr-management/mobilitaetskonzepte_80_679432.html
Mehr Praxiswissen, Tools und konkrete Lösungsansätze finden Sie im beim Bundesverbands Betriebliche Mobilität.



