Operativer Alltag frisst Zeit – strategische Steuerung bleibt oft auf der Strecke
Der Großteil der Arbeitszeit im Fuhrparkmanagement entfällt auf operative Aufgaben – insbesondere auf die laufende Verwaltung und den Betrieb (32 %) sowie die Fahrzeugbeschaffung (22 %). Strategische Themen und interne Richtlinien spielen im Vergleich eine deutlich kleinere Rolle im Tagesgeschäft.
Innerhalb der operativen Verwaltung binden vor allem Datenpflege und Reporting (29 %) sowie das Schadensmanagement (27 %) die meisten Ressourcen. Ergänzt wird dies durch zahlreiche weitere Aufgaben wie Bußgeldbearbeitung, Tank- und Wartungsmanagement oder Führerscheinkontrollen, die sich in Summe ebenfalls erheblich auswirken.
Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von Flotten mit mehr als 100 Fahrzeugen. Da die zugrunde liegenden Prozesse jedoch weitgehend unabhängig von der Flottengröße sind, lassen sich die Erkenntnisse auch auf kleinere Fuhrparks übertragen – bei entsprechend geringerem Gesamtaufwand, aber ähnlicher Struktur.
Für Fuhrparkverantwortliche wird damit klar: Ein Großteil der Kapazitäten ist durch administrative Routinen gebunden. Genau hier liegen die größten Hebel, um durch Digitalisierung und Automatisierung Freiräume für strategische Aufgaben zu schaffen.

