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Deutschland im Vergleich

Frankfurt, 26.07.22

Elektromobilität

Vergleichen ist allgegenwärtig – egal ob privat oder beruflich. Es wirkt fast so, als wäre das ein inneres Bedürfnis. Sie kennen das doch auch, oder? Der Blick in den fremden Einkaufswagen im Supermarkt oder auf die Gewichtseinstellung am Fitnessgerät der Nebenfrau/des Nebenmannes. Aber ist das wirklich eine schlechte Eigenschaft? Irgendwie hat es auch etwas mit Neugier zu tun. „Die Person vor mir kauft viel gesündere Sachen, sollte ich meinen Einkauf vielleicht verändern?“ oder „Schaffe ich vielleicht diesmal mehr Gewicht bei meiner Übung?“. Manchmal braucht es nur einen kleinen Schubser von außen, um besser werden zu wollen.

Für uns ist diese Neugier essenziell, denn als Marktbeobachter (wie wir oft genannt werden) ist es unsere Pflicht, uns mit genau den Themen zu befassen, die Sie als Fuhrparkverantwortliche oder Anbieter beschäftigen.

Für unsere E-Mobility Studie 2022 haben wir neben Privat- und Dienstwagenfahrern natürlich auch Fuhrparkverantwortliche befragt. Es ist und bleibt das vorherrschende Thema, jedoch immer wieder beeinflusst von veränderten äußeren Umständen wie z.B. den aktuellen Lieferengpässen. In diesem Jahr liegt unser Fokus jedoch auf dem Vergleich von Deutschland zu Frankreich, Italien, Spanien und UK, sprich zu den ebenfalls bedeutenden Automobilländern in Europa. Wie stehen Fuhrparkverantwortliche der Nachbarländer zur E-Mobilität?

Wir Deutschen sind ja weltweit bekannt dafür sehr kritisch und skeptisch zu denken, ja vielleicht sogar zu sehr. Und das erkennen wir durchaus auch in unseren Ergebnissen der E-Mobility Studie. Während 85% der befragten Fuhrparkverantwortlichen in Italien glauben, dass Elektrofahrzeuge absolut alltagstauglich sind, sind es in Deutschland nur 46%. Bei der Frage, ob die Ladezeiten akzeptabel sind, macht sich bei uns mit nur 25% Ja-Stimmen große Unzufriedenheit breit. In Frankreich, Italien, Spanien und UK liegen im Vergleich die Ja-Stimmen zwischen 52% und 57%.

Die große Frage bleibt dann natürlich, warum unsere Unternehmen in Deutschland bei dieser großen Skepsis dennoch elektrobetriebene Fahrzeuge in ihre Fuhrparks aufnehmen. Der wichtigste Grund der Fuhrparkverantwortlichen in Deutschland ist ein „positives Image für das Unternehmen“. Im Vergleich dazu ist in Italien und Frankreich der Umweltaspekt am wichtigsten für die Beschaffung.

Dabei ist es eigentlich nicht wichtig, warum besonders Elektrofahrzeuge und Plug-In Hybride einen solchen Hype erfahren. Sie leisten auf jeden Fall einen positiven Beitrag, den Klimawandel ein wenig zu entschleunigen. Darüber hinaus zeigen sich in unserer Studie Charakteristika für die jeweiligen Länder, die wir im privaten Plausch aus dem Bauch heraus ebenfalls so einschätzen würden.

Jedoch hat uns die Einschätzung des technologischen Fortschritts der deutschen Automobilhersteller durch die Fuhrparkverantwortlichen in Deutschland schon erschrocken. Werfen Sie einfach einen Blick in unsere Infografik

Foto: © Adobe Stock / petovarga

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