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Kia e-Niro: die Kraft des Stroms

Frankfurt, 28.01.20

Nach den Niro-Varianten Hybrid und Plug-in legt die koreanische Autoschmiede Kia nun einen reinen Strom-SUV nach. Taugt der kraftvolle Crossover als Dienstwagen? Unser Fahrbericht.

Elektroautos sehen langweilig aus? Im Gegenteil! Schon mit den Hybrid-Versionen des Niro haben die Koreaner ein rundum gelungen gestaltetes Fahrzeug auf die Räder gestellt. Der jüngste Spross der Stromer aus dem Kia-Universum setzt die Reihe fort. Unsere Testfahrer beschrieben den e-Niro mit „modern, aber nicht aufdringlich“ oder „sportlich“, einer der Piloten empfand das Design sogar als „elegant“. Speziell die blauen Farbtupfer, mit denen Kia den reinen Stromer kennzeichnet, gefielen den Dataforce-Fahrern.

Im Innenraum setzt sich der positive Eindruck fort: „Funktionell und schnörkellos“ präsentiere sich das Fernostler, Bedienung, Funktionalität und Ergonomie seien vorbildlich. Lob findet auch die Serienausstattung, die schon in der Edition-7 genannten Basisversion ein gut ausgestattetes Auto darstellt. Der Wagen komme mit „den meisten sinnvollen Assistenzsystemen“ aus dem Werk, die Vision-Ausstattung unseres Testwagens glänzte mit 8-Zoll-Display, JBL-Soundsystem und voller Konnektivität. Auf dem Display lassen sich elektroantriebsspezifische Parameter abrufen, wie etwa Restreichweite oder Ladestationen in der Nähe, was dem Fahrer den Dienst erleichtert.

Mehr zum Kia e-Niro: Daten & Fakten

Foto: © Kia Motors Deutschland GmbH

Ausgeklügeltes Rekuperationssystem (Foto: © Kia Motors Deutschland GmbH)

Urbaner Cruiser im Großstadtdschungel (Foto: © Dataforce GmbH)

Große Reichweite, schnelles Laden

Die wichtigste Frage bei einem Elektrofahrzeug aber bleibt: Wie fährt sich das Auto und, vor allem im Dienstwagensegment entscheidend, wie weit kommt es? Um es vorwegzunehmen: vorbildlich. Der Elektromotor mit wahlweise 100 oder 150 Kilowatt und einer Akkukapazität von bis zu 64 Kilowattstunden schafft im Normzyklus eine Reichweite von 455 Kilometern. Dank ausgefeilter Bremsenergie-Rückgewinnung sollen in der Stadt im Stop-and-go-Verkehr laut Herstellerangaben sogar über 600 Kilometer erreichbar sein, das ist mehr als verschiedene Benziner zu bieten haben. Zudem: An einer 100 Kilowatt-Ladestation lädt sich der Kia e-Niro in 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent – das Businesslunch dauert länger.

Die Leistungsdaten der E-Motoren sind beeindruckend. Das stärkere Aggregat mit 204 PS schießt den Stromer unter acht Sekunden auf 100 km/h, der kleinere Motor schafft den Spurt in 9,8 Sekunden. Das begeistert auch die Dataforce-Testfahrer. Von einem „großen Vergnügen“ sprechen einige, von „sanftem, geräuschlosem und vibrationsfreiem Gleiten“ oder einem „sehr flotten und spontanen Fahrverhalten“ andere. Der Kia überzeuge „vor allem bei freier Fahrt auf der Autobahn“, notiert einer unserer Piloten, und das, ohne allzu sehr an Reichweite zu verlieren. Das Auto beschleunige – elektrofahrzeugtypisch – unterbrechungsfrei und daher äußerst flott. Selbst mit voll aufgedrehter Klimaanlage und Sitzheizung verbrauchte ein Pilot mit dem Kia bei flotter Gangart auf der Autobahn nur den halben „Tank“. Gelobt wurden auch die verschiedenen Fahrmodi Sport, Eco und Standard, die wirklich spürbare Unterschiede in Endgeschwindigkeit, Gasansprechverhalten und Dämpferauslegung nach sich ziehen.

Auch in der Stadt macht der e-Niro eine gute Figur. Trotz relativ großer Abmessungen lasse sich der Wagen dank guter Rundumsicht und Parkassistent „angenehm ruhig und sicher“ bewegen. Die Assistenzsysteme arbeiten tadellos, sogar bei Dunkelheit und starkem Regen zeigten Spurhalteassistent, Toterwinkelwarner und Co. keine Ausfälle.

Übersichtliches Cockpit (Foto: © Kia Motors Deutschland GmbH)

Schnelles Laden (Foto: © Kia Motors Deutschland GmbH)

Der e-Niro punktet bei Assistenzsystemen und Konnektivität

Für ein Elektrofahrzeug kommt der Kia beim Dienstwagenranking auf beachtliche Werte. Die durchschnittlichen 8,2 Punkte bei Assistenzsystemen und Konnektivität sind hervorragend, die Note 7,2 bei der Wirtschaftlichkeit ist für ein Elektrofahrzeug schon beinahe sensationell. Fazit: Vor allem angesichts des Steuervorteils könnte so mancher User-Chooser mit dem Elektro-Kia besser fahren als mit einem Verbrennungsmotor. Innerhalb von acht Stunden ist der Akku vollgeladen, und das reicht bei Pendlern für fast alle Problemstellungen. Um den koreanischen Stromer als Außendienstfahrzeug mit überwiegender Langstreckennutzung zu nutzen, ist aber die deutsche Ladeinfrastruktur noch nicht engmaschig genug ausgelegt.

Beachtliche Alltagstauglichkeit für ein E-Mobil

Dem Kia e-Niro attestieren unsere Testfahrer sensationelle Noten in der Kategorie Konnektivität und Assistenzsysteme, im Bereich Alltagstauglichkeit punktet der Stromer naturgemäß nicht so stark.

Dataforce Expertenbewertung Tauglichkeit für den Fuhrpark (11er Skala von 0=sehr schlecht bis 10=sehr gut)

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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