Der Audi Q2 – das User-Chooser-SUV

Frankfurt, 01.01.12

Klein und cool

Das Auffälligste am neuen Audi-Sternchen ist jedoch das Außendesign. Mit dem ungewöhnlich selbstbewussten Gesicht, einem üppig dimensionierten Wabenkühlergrill und der scharfen Seitenlinie mit dem im Bereich der Türen angeschrägten Seitenpaneel bietet der Q2 etwas wirklich Neues. Trotz der nach hinten abfallenden Dachlinie zwickt es im Fond des Q2 in keiner Weise, es herrscht viel Platz auf der Rückbank. Beim Kofferraum übertrifft der Q2 sogar den A3 Sportback: Stehen die Rücksitzlehnen aufrecht, passen 405 Liter ins Gepäckabteil, liegen sie flach, sind es 1.050 Liter.

 

Seinem Premium-Anspruch wird Audi im Innenraum einmal mehr gerecht. Materialauswahl, Oberflächen und Verarbeitung sind top. Gegen Aufpreis kann der Q2 sogar mit dem virtuellen Cockpit ausgestattet werden. Konnektivitätsfunktionen wie Online-Dienste oder WLAN im Auto ermöglicht eine im Fahrzeug eingebaute SIM-Karte. Dazu kommen unter anderem Abstandsradar, Fußgänger- und Verkehrszeichenerkennung, Stauassistent und ein Notprogramm, falls der Fahrer einmal ohnmächtig werden sollte.

 

Drei Diesel- und drei Benzinerstärken

Bei den Motoren macht es Audi dem User-Chooser besonders einfach. Für Diesel und Benziner gibt es jeweils drei Leistungsstufen von 116, 150 und 190 PS (85, 110 und 140 kW). Besonders interessant dürfte für die meisten der 150 PS (110 kW) starke 1,4-Liter-Turbo mit Zylinderabschaltung sein, der in 8,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und bei einem Normverbrauch von knapp über fünf Litern Super maximal 208 km/h schnell ist.

 

Wer sich für die stärkeren 190-PS (140 kW)-Versionen entscheidet, die ab Frühjahr 2017 als Benziner und Diesel mit jeweils zwei Litern Hubraum in den Handel kommen, wird den serienmäßigen Allradantrieb schnell zu schätzen lernen. Auch ist es längst kein Geheimnis mehr, dass Audi seinem Q2 mit mindestens einer Sportversion mit mehr als 250 PS (184 kW) ab 2018 noch mehr Druck unter der Haube machen will.

Fünf Sterne bei Euro-NCAP

 

Auch das Crashtest-Ergebnis vom vergangenen November überzeugt: Im ersten Euro-NCAP-Crashtest erzielte der Audi Q2 direkt eine Fünf-Sterne-Wertung. In der Basisausführung mit der geringsten Ausstattung konnte der Ingolstädter in allen Disziplinen ohne gravierende Sicherheitsmängel auftreten und überzeugen. Was die Sicherheit der erwachsenen Insassen angeht, erreichte der Audi Q2 93 Prozent, bei den Kindern 86 Prozent. In der Wertung von Fußgängersicherheit und Assistenzsystemen erlangte das SUV jeweils 70 Prozent. Bei den Assistenzsystemen schnitt das Notbremssystem besonders gut ab. Die Notbremsassistenten sind seit 2016 neu im Bewertungsverfahren. Beim Audi Q2 ist dieser als Bestandteil von Audi „Pre Sense Front“ serienmäßig an Bord. Das System prüft, ob sich andere Fahrzeuge oder Fußgänger im Fahrweg des Autos befinden. Droht eine Kollision, warnt es den Fahrer und leitet bei Bedarf eine automatische Notbremsung ein.

 

Restwertzeugnis und Kommentar von bähr & fess forecasts

Kommentar:

Nun ist auch Audi im Konkurrenzkampf der beliebten Klein-SUVs mit dabei. Das Design des Q2 hebt sich auf erfrischende Art von den übrigen Audi-Modellen ab, ohne dass dadurch die Markenidentität leidet – im Gegenteil! Die Restwertaussichten sind aus heutiger Sicht sehr gut, was nicht zuletzt mit dem vergleichsweise starken Marken-Image zusammenhängt. Im Gegensatz zu manch einem seiner Mitbewerber, werden die Restwerte beim Audi Q2 bis auf absehbarer Zeit nicht unter Druck geraten. Er profitiert also davon, noch ganz am Anfang seines Lebenszyklus zu stehen. Die hohen Neupreise bewirken dagegen, dass der absolute Wertverlust höher ausfallen kann, als es in seinem Segment üblich ist. Dies gilt insbesondere für die 190-PS-Dieselmotorisierung.

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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