Die dritte Generation des VW Touareg – erste Infos

Frankfurt, 30.11.17

Die wahre Wolfsburger Oberklasse ist der VW Touareg. Voraussichtlich beim Genfer Autosalon 2018 wird Volkswagen die dritte Generation des Luxus-SUV präsentieren. Bestellstart für den Luxus-SUV soll dann Anfang Juni 2018 sein.

 

Mehr Eleganz

Bereits seit Monaten kursieren Patent-Bilder und Aufnahmen von Erlkönigen, die vieles verraten. Geht man nach dem Äußeren des Touareg-Prototyps, dann lehnt sich die dritte Generation des SUVs stark an das T-Prime Konzept an.

Oberhalb des Kühlergrills gestaltet eine lange Motorhaube mit sehr markanten Sicken die Front des neuen Modells. Für eine dynamische Seitenansicht haben die Wolfsburger dem SUV nicht nur einen abfallenden Dachverlauf inklusive Panorama-Glasschiebedach und Heckspoiler spendiert, sondern auch zwei übereinanderliegende, scharf gezeichnete Seitenlinien einfließen lassen. Die hinteren Kotflügel stehen zudem dynamisch heraus, während am Heck eine breite Klappe mit Dachkantenspoiler einen üppigen Laderaum sichert.

 

Mit einer weiteren Sitzreihe

Wie seine SUV-Brüder aus dem Volkswagen-Konzern, der Porsche Cayenne und der Audi Q7, rollt der neue VW Touareg in Bratislava vom Band. Er wird in der neuen Generation etwas größer ausfallen, schließlich muss eine dritte Sitzreihe integriert werden. Die aktuelle Version misst 4,8 Meter – der neue Touareg wird der 5-Meter-Marke sehr nahe kommen, die Studie erreicht sie bereits. In der Höhe kommt er auf 1,75 Meter, die Breite liegt bei 1,98 Meter. In Sachen Anhängelast soll der Touareg 3,5 Tonnen ziehen können.

 

Jetzt auch mit Hybridantrieb

Das Motorenprogramm dürfte vermutlich den bekannten 3.0 TDI mit etwa 202 kW (275 PS) umfassen. Neu ist bei der dritten Generation der elektrifizierte Antriebsstrang. Der Hybrid wird aus einer Kombination aus Vierzylinder-Benziner mit etwa 184 kW (250 PS) und einem 100 kW starken Elektromotor angetrieben. Im Verbund leisten Verbrenner und E-Motor etwa 280 kW (380 PS). Macht der Benziner mal Pause, dann kommt der Touareg rein elektrisch 50 Kilometer weit.

 

Komplett vernetzt

Zwei große Bildschirme (12 und 15 Zoll) werden den Innenraum dominieren. Dazu soll der Touareg optimale Vernetzung bieten, per Gesten- und Sprachsteuerung bedienbar sein sowie teilautonom fahren und einparken.

Die persönlichen Einstellungen lassen sich über die VW-ID abspeichern. Erkennt das Auto seinen Fahrer, richtet sich der Startbildschirm nach dessen Vorgaben ein. Zudem ermöglicht das Infotainmentsystem die Kommunikation mit dem eigenen Zuhause, sofern dies entsprechend vernetzt ist. So kann man per Sprachbefehl Heizung und Licht einschalten und auf dem Heimweg das zu Hause angefangene Hörbuch unterwegs an der richtigen Stelle weiterhören. Für die Sprachbefehle nutzt VW den Sprachassistenten Alexa von Amazon. Neben einem Head-up-Display verfügt der VW Touareg noch über ein aktives Lichtsystem, sowie die ACC Adaptive Cruise Control. Sein Spurhalteassistent erkennt nicht nur die Fahrbahnmarkierungen, sondern zusätzlich noch weitere Fahrzeuge.

Im Trend liegt vor allem der Crossover als der oft klobige große SUV – und wenn schon Geländewagen, dann doch eher bei einer Segment-Nummer kleiner. In diesem Falle wäre das der Tiguan in der Langversion. Hat sich aber erst mal an die rhetorische Frage gestellt, warum in der Stadt ein Touareg  gebraucht wird, kommt man nicht umhin, als Antwort genau jene Attribute zu nennen, die den Erfolg dieses Segmentes ausmachen:  Komfort, Sitzposition, Sicherheitsempfinden und grundsätzlich auch das Raumangebot. Das ist beim Touareg alles genau so richtig wie die negativen Seiten – so zum Beispiel der bauartbedingt höhere Verbrauch und die höheren Betriebskosten. Trotzdem ist der Geländeriese aus Niedersachsen dabei vielleicht der heißeste Kandidat aus Wolfsburg, um den Status eines echten Premiumfahrzeuges zu erreichen.

 

Restwertzeugnis und Kommentar von bähr & fess forecasts

Im Trend liegt vor allem der Crossover als der oft klobige große SUV – und wenn schon Geländewagen, dann doch eher bei einer Segment-Nummer kleiner. In diesem Falle wäre das der Tiguan in der Langversion. Hat sich aber erst mal an die rhetorische Frage gestellt, warum in der Stadt ein Touareg  gebraucht wird, kommt man nicht umhin, als Antwort genau jene Attribute zu nennen, die den Erfolg dieses Segmentes ausmachen:  Komfort, Sitzposition, Sicherheitsempfinden und grundsätzlich auch das Raumangebot. Das ist beim Touareg alles genau so richtig wie die negativen Seiten – so zum Beispiel der bauartbedingt höhere Verbrauch und die höheren Betriebskosten. Trotzdem ist der Geländeriese aus Niedersachsen dabei vielleicht der heißeste Kandidat aus Wolfsburg, um den Status eines echten Premiumfahrzeuges zu erreichen. Weniger Image-affine Käufer finden allerdings bei den Südkoreanern ebenfalls elegante und dazu deutlich preiswertere Alternativen.

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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