Jaguar XF Sportbrake das Modell: Großkatze mit großer Klappe

Frankfurt, 30.11.17

Wer im gehobenen Management statt der Einheits-Uniform aus Audi A6 Avant oder BMW 5er Touring eher den eleganten englische Tweed bevorzugt, steigt in die neue Generation des Nutzwert-Briten, den Jaguar XF Sportbrake ein. Der Neue will in der Klasse der Businesskombis mit attraktiven Extras, eleganter Optik und – erstmals einem Benzinmotor ein Wörtchen mitreden.

 

Effiziente Raumnutzung

Die Karosserie erstreckt sich wie bisher auf 4,96 Meter Länge, allerdings wurde der Radstand um 5 Zentimeter auf 2,96 Meter verlängert, was neben mehr Beinfreiheit im Fond außerdem auch etwas mehr Platz im Kofferraum schafft: Normal lassen sich 565 Liter einladen, wird die im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilte Rückbanklehne nach vorne geklappt, passen bis zu zwei Meter lange Gegenstände und bis zu 1.700 Liter ins Heck der Großkatze.

 

Komfortable Details

Darüber hinaus bietet der neue XF Kombi einige clevere Details wie etwa die stets serienmäßige Niveauregulierung für die Hinterachse, die das Beladen erleichtert und zudem ein stabiles und ausgewogenes Fahrverhalten auch im Hängerbetrieb sorgt – bis zu 2 Tonnen kann der Jaguar an den Haken nehmen. Außerdem gibt es eine Heckklappe, die neben einer Gestensteuerung-Öffnung auch die Höhe des Öffnungswinkels einstellen lässt. Ebenfalls verfügbar ist das beim F-Pace eingeführte Armband Activity Key, welches dem Fahrer erlaubt, den eigentlichen Autoschlüssel im Fahrzeug zu lassen.

 

Erstmals ein Benziner

Während die erste Auflage des XF Sportbrake ausschließlich mit Dieselmotoren zu haben war, steht nunmehr auch ein Benziner mit 184 kW (250 PS) im Angebot. Bei den Selbstzündern gibt es vier Leistungsstufen 120 kW (163 PS), 132 kW (180 PS), 177 kW (240 PS) sowie 221 kW (300 PS). Abhängig von der Motorisierung sorgt ein manuelles Sechsganggetriebe oder eine Achtgangautomatik für die Kraftübertragung, neben Hinterradantrieb ist auch Allradtechnik zu haben. Die Verbrauchswerte der Diesel liegen zwischen 4,5 und 5,9 Liter, der Ottomotor soll 6,8 Liter auf 100 Kilometer konsumieren.

 

Zahlreiche Assistenten

Auch in Hinblick auf die Komfort- und Sicherheitstechnik hat der Sportbrake einige attraktive Lösungen zu bieten. So gibt es ein umfangreiches Assistenzprogramm, das unter anderem einen Notbremshelfer mit Fußgängerkennung umfasst. Außerdem ist ein Dual-View-Touchscreen bestellbar, der Fahrer und Beifahrer jeweils unterschiedliche Bilder zeigt. Premiere feiern darüber hinaus eine per Gestensteuerung bedienbare Sonnenblende des Panorama-Glasdachs, ein Müdigkeitswarner mit Fitness-Überwachung und eine Klimaanlage mit Ionisier-Funktion.

 

Restwertzeugnis und Kommentar von bähr & fess forecasts

Der XF ist der Jaguar, der es geschafft hat, in die europäischen Business-Fuhrparks zu fahren. Damit steht er in einer Linie mit den deutschen Premiummarken und bietet eine attraktive Alternative zu diesen. Ein deutlich eigenständigeres Design als vor allem BMW und Audi und ein mondäneres Markenimage als Mercedes. Der Markenname suggeriert sportliche Eleganz und das Design drückt exakt dies aus. Da sieht man gerne auch über die ein- oder andere Schrulligkeit bei der Bedienung hinweg. Der XF als Limousine hat jedoch deutlich unter der Einführung des F-Pace gelitten.  Ein Jaguar als Kombi ist für den Puristen immer noch schwer verdaulich, als Edelauto für die freizeitorientierten Gutbetuchten jedoch, hat der Sportbrake eine kleine Chance, dem F-Pace intern Konkurrenz zu machen.

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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