Toyota C-HR das Modell: Businesspartner mit Sinn für Design

Frankfurt, 19.12.17

„Der neue Toyota C-HR ist der zuverlässige Geschäftspartner für Ihren Fuhrpark. Mit seinem überaus athletischen und dynamischen Design verkörpert der Crossover-SUV schon im Stand imposanten Vorwärtsdrang – so hinterlassen Sie bei jedem Termin einen bleibenden Eindruck.“ So beschreibt der Hersteller selbst die Flottentauglichkeit seines neuen Crossover-SUV. Tatsächlich ist an der Werbeaussage einiges dran: Das innovative Design spricht Fahrzeugnutzer an, die sich gern von der Masse abheben wollen.

 

Hochbeinig

Das „HR“ in der Typenbezeichnung steht für High-Rider, was im amerikanischen Slang für „Überflieger“, aber auch für „hohes Fahrgestell“ bei einem Auto steht. Letzterem schließt sich Toyota an. Vom Boden bis zur Gürtellinie verbreiten die hervorstehende Radhäuser ein robustes Erscheinungsbild, zu dem auch ein in Richtung Heck ansteigendes Seitenprofil wesentlich beiträgt. Oben herum erinnert die Karosserie an ein schlankes Coupé. Die flach angestellte Heckscheibe trifft auf Höhe der Schulterlinie auf die steil abfallende Heckklappe und verleiht dem C-HR ein keilförmiges Profil.

 

Fahrwerk auf europäische Fahrweise abgestimmt

Der Innenraum und Arbeitsplatz für Fahrer lassen wenig Wünsche offen. Die bequemen Sitze geben guten Seitenhalt und genügend Auflagefläche für die Oberschenkel. Es herrscht auch bei höherem Tempo angenehme Ruhe, lediglich das Abrollen der Winterreifen macht sich vernehmlich bemerkbar, von Windgeräuschen ist nahezu nichts zu vernehmen. Toyota hat die Benutzerschnittstelle des Multi-Media-Navigationsbediensystems auf dem acht Zoll großen Touchscreen ergonomisch angepasst. Das Display sowie sämtliche Schalter sind leicht zum Fahrersitz hin ausgerichtet, jedoch nicht in die Armaturentafel integriert, sondern freistehend auf der Oberseite angeordnet. In Verbindung mit dem asymmetrischen Design der Mittelkonsole sind dadurch sämtliche Bedienelemente leicht erreichbar, ohne dass relevante Schalter und Regler außer Reichweite rücken.

 

Auf Wunsch Allradantrieb

Der Toyota C-HR gibt es in den vier Ausstattungs-Varianten C-HR, Lounge, Style und Flow. Das Basismodell ist mit einem 1,2-l-Turbomotor (85 kW/116PS) und 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Positiv: Das bei aufgeladenen Motoren anderer Hersteller oft deutlich spürbare Turboloch, also eine kurze Verzögerung bevor die Beschleunigung einsetzt, fehlt.

Die gleiche Maschine samt Getriebe ist auch für die höheren Stufen lieferbar, Kunden können aber auch diesen Motor mit Automatikgetriebe bestellen oder sich für einen Hybrid (Elektro- und Benzinmotor mit 90kW/122PS Systemleistung) und stufenlosem Automatikgetriebe entscheiden. Auf Wunsch ist der serienmäßig vorhandene Antrieb über die Vorderräder durch einen Allradantrieb ersetzbar. Die Antriebskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse wird von einer elektromagnetischen Kupplung präzise gesteuert. Je nach Fahrsituation beträgt die sie zwischen Vorder- und Hinterachse von 100:0 Prozent bis zu 50:50 Prozent.

 

Fortschrittlichste Sicherheitssysteme

Vorbildlich sind die Sicherheitseinrichtungen des Toyota C-HR. Das so genannte Toyota Safety Sense ist bei allen Versionen serienmäßig. Dieses System umfasst neben zehn Airbags ein Pre-Collision-System mit Frontkollisionswarner, Notbremsassistent und autonomer Notbremsfunktion inklusive Fußgängererkennung. Zusätzlich sind ein Spurhalteassistent mit aktiver Lenkunterstützung, ein Fernlichtassistent und auch eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer eingebaut.

 

Restwertzeugnis und Kommentar von bähr & fess forecasts

„Absolut cooles Auto!“ Ein Ausspruch, den man nicht unbedingt mit dem Anblick eines Toyota verbindet. Und dennoch: beim neu vorgestellten C‑HR könnte man diese oder ähnliche Respektbekundungen öfter hören. Nicht nur das Äußere ist sehr gewagt und widerspricht allem wofür Toyota in seiner Formensprache bislang stand. Auch der Innenraum-, vor allem der Innenraum – ist mutig und gleichzeitig sehr elegant durchgestylt worden. Prima. Inwieweit die klassische Toyota-Klientel diese Design-Zäsur verkraftet, sei einmal dahingestellt. Vor allem mit dem bewährten Hybridantrieb ist der Toyota für die Konkurrenten eine schwer zu knackende Nuss. Der C-HR gehört als Neuwagen nicht zu den günstigsten Modellen in seinem Segment und das wird bei den zukünftigen gebrauchten Exemplaren ähnlich sein.

Publikation nur unter Bekanntgabe der Quelle.

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