Škoda Kodiaq das Modell: Bärenstark

Frankfurt, 26.10.17

Nein, Škoda bindet seine Kunden keinen Bären auf – auch wenn der Kodiaq nach dem Kodiak, einer Unterart des Braunbären, benannt ist. Seit März diesen Jahres ist er bereits eine durchaus begehrenswerte Alternative zum deutschen Konzernbruder Tiguan.

Mit 4,70 Metern ist der Kodiaq rund 20 Zentimeter länger als der Tiguan, mit dem er sich große Teile der Technik teilt. Anders als beim VW gibt es für den Škoda zudem auf Wunsch eine dritte Sitzreihe. Auch beim Raumangebot setzt der Tscheche eigene Marken, sowohl was den Platz für die Passagiere als auch was die Kofferraumgröße angeht. 2.065 Liter fasst das Gepäckabteil maximal, dank umklappbarem Beifahrersitz lassen sich auch bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände verstauen, eine verschiebbare Rückbank erlaubt, zwischen Fond-Kniefreiheit und maximalem Ladevolumen zu variieren.

 

Neu: Ein Stauassistent, der das Steuer übernimmt

Das Interieur ist markentypisch gehalten, wertig ohne verspielt zu sein. Zudem gibt es für den Kodiaq aktuelle Navigationssysteme, LTE-Modul und WLAN, Android- und Apple-Anbindung und mobile Online-Dienste samt Apps sowie die automatische Notruf-Funktion, die ab Ende 2017 für alle Neuwagen verbindlich wird. Erstmals bei Škoda steht ein Stau-Assistent zur Wahl, der bei stockendem Verkehr bis Tempo 60 das Steuer übernimmt. Außerdem verzeichnet die Aufpreisliste unter anderem Rangier-Assistenten für den Anhängerbetrieb, Spurhalte-, Abstands- und Totwinkel-Warner, Notbrems-Assistenten mit Fußgängererkennung und 360 Grad-Kamera, die das Parken und Rangieren erleichtern soll.

 

Fast durchgängig mit Allrad möglich

Für den Antrieb stehen zunächst drei Turbobenziner und zwei Diesel zur Wahl. Die Ottomotoren haben 1,4 und 2,0 Liter Hubraum sowie 92 kW (125 PS), 110 kW (150 PS) und 132 kW (180 PS) Leistung, die 2,0-Liter-Selbstzünder kommen auf 110 kW (150 PS) und 140 kW (190 PS). Allradantrieb ist bei den beiden stärksten Triebwerken Standard, bei den anderen kann er dazu gebucht werden. Ausnahme ist der Basisbenziner, den es nur mit Frontantrieb gibt. Für die Kraftübertragung sorgt je nach Variante entweder eine Sechsgang-Handschaltung oder ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs beziehungsweise sieben Gängen

 

Ausstattungslinien Scout und Sportline

Wem der Standard-Kodiaq nicht genug Biss aufweist, dem sei die robuster auftretende Variante Kodiaq „Scout“ empfohlen. Neben silberfarbenen Elementen (Außenspiegel, Dachreling, Kühlergrill) sorgt ein Unterfahrschutz an Front und Heck für ein durableres Erscheinungsbild. Darüber hinaus hebt sich der Scout mit getönten Fondscheiben und speziellen 19-Zoll-Rädern vom Normalmodell ab. Zur Ausstattung gehört ein Schlechtwegepaket mit Motorschutz und Parkassistenten vorn und hinten sowie ein Offroad-Assistent, der Änderungen der Dämpferabstimmung des Adaptiv-Fahrwerks per Knopfdruck erlaubt. Außerdem bietet der Scout eine Fahrprofilauswahl, die dem Fahrer die Wahl zwischen Normal-, Eco- oder Sport-Modus ermöglicht.

Zum Antrieb stehen vier Aggregate jeweils in Kombination mit Allrad zur Wahl. Neben zwei TSI-Benzinern mit 110 kW (150 PS) und 132 kW (180 PS) gibt es zwei Zweiliter-Dieselmotoren mit 110 KW (150 PS) beziehungsweise 140 kW (190 PS).

 

Wem dies wiederum zu rustikal anmutet, der greift zur Variante „Sportline“ mit speziellen Stoßfängern, bis zu 20 Zoll großen Rädern und schwarz lackierten Karosseriezierteilen. Das Zentralinstrument im Cockpit stellt zudem G-Kräfte und Turboladedruck dar. Für den Antrieb stehen zwei Diesel und Benziner mit 110 kW (150 PS) bis 140 kW (190 PS) Leistung zur Wahl, jeweils in Verbindung mit Allradantrieb.

 

Restwertzeugnis und Kommentar von bähr & fess forecasts

Der neue Škoda Kodiaq ist nach dem Yeti der zweite SUV von Škoda und überzeugt mit einem enormen Platzangebot sowie Detail-Cleverness, sogar so, dass er bei den noch größeren SUV´s mitspielen könnte. Zu SUV’s der Premiummarken sowie zum teuren Tiguan stellt er aufgrund seines erschwinglichen Preises eine echte Alternative dar. Daher wundert es nicht, dass er auch eine gute Restwertbenotung erhält. Diese verdankt er insbesondere dem geringen zu erwartenden monetären Wertverlust.

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